Blasorchester Laer hat die „Hymne an die Freundschaft“ eingespielt

Einzeln und trotzdem vereint

Laer

Offensichtlich hat den Musikern des Blasorchesters Laer das Einspielen der „Hymne an die Freundschaft“ viel Spaß gemacht. Dazu besuchte jeder einzelne Akteur das Tonstudio von Dirigent Björn Schlüter in Holtwick. Der nahm sich für die Aufnahme eines jeden Instruments eine Stunde Zeit. Ab kommenden Samstag (17. April) ist das Video über YouTube und Facebook abrufbar.

Von und

Björn Schlüter ist nicht nur Dirigent des Blasorchesters, sondern auch Inhaber des Tonstudios „Storia Mastering“ in Holtwick. Dort haben die Musiker einzeln ihre Parts zur „Hymne an die Freundschaft“ eingespielt. Foto:

Die sonst regelmäßigen Proben des Blasorchesters Laer müssen schon lange coronabedingt ausfallen.

Das Vereinsleben findet wegen der Pandemie über Videokonferenzen statt. Ein Zustand, der die Musikerinnen und Musiker zermürbt und traurig macht. Schließlich wollen sie endlich wieder gemeinsam Musik machen.

Ein durchaus verständlicher Wunsch, den sich die Akteure am vergangenen Wochenende erfüllt haben. Allerdings sind sie dabei nur ihrem Dirigenten Björn Schlüter begegnet. So hatte dieser jedes Mitglied des Blasorchesters einzeln und unter höchster Achtung der Hygienevorschriften in sein Tonstudio „Storia Mastering“ nach Holtwick eingeladen, um mit jedem Instrument das Stück „Hymne an die Freundschaft“ einzuspielen. Dabei plante der Gastgeber rund eine Stunde für die Aufnahme pro Person ein.

Die Situation war für die Beteiligten nicht ganz ungewohnt, was das Prozedere deutlicht erleichterte. So hatten die Musiker schon zur Weihnachtszeit erfolgreich das Stück „Tochter Zion“ eingespielt und veröffentlicht (wir berichteten). Die Erfahrungen aus der Premiere kam den Musikern bei der zweiten Aufnahme natürlich zugute.  

Die „Hymne an die Freundschaft“ ist nicht nur bei den Orchestermitgliedern, sondern auch bei zahlreichen Musikfreunden sehr beliebt. „Oft werden wir angesprochen, dass Zuhörer das Stück gerne hören würden“, heißt es aus dem Vorstand des Vereins, der diesen Wunsch gerne erfüllen wollte und sich deswegen zur Aufnahme in einem Tonstudio traf.

Die Komposition von Kurt Gäble beruhe auf dem Volkslied „Wahre Freundschaft“, dessen Melodie auch aus „Hohe Tannen“ bekannt sei, so die Verantwortlichen. 

Ab Samstag (17. April) ist das Video über YouTube und Facebook abrufbar. „Natürlich werden wir den Link wieder fleißig unter die Leute bringen und so unser Ergebnis präsentieren“, kündigen die Vereinsmitglieder des Blasorchesters an, die schon sehr auf die Reaktionen ihrer Zuhörer gespannt sind.

Startseite