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Gemeinde stattet Schule und Kindergärten mit CO2-Ampeln aus

Gelb heißt schnell lüften

Laer

Nach einer erfolgreichen Testphase in einer Klasse an der Werner-Rolevinck-Schule hat die Gemeinde Laer weitere CO2-Ampeln beantragt und dank eines Förderprogramms des Landes auch erhalten. Die 81 Luftmesser werden auf die Grundschule, den Offenen Ganztag und die Kindergärten verteilt. Beim Besuch in der Klasse 4 a haben sich Bürgermeister Manfred Kluthe und Mitarbeiter Matthias-Holger Reher selbst ein Bild gemacht.

Von Sabine Niestertund

Schulleiterin Sylvia Beyer hält die CO2-Ampel, die nach dem Öffnen der Fenster und einer kurzen Wartezeit von gelb auf grün umgesprungen ist. Bürgermeister Manfred Kluthe (Mitte) und Verwaltungsmitarbeiter Matthias-Holger Reher sind in die Klasse 4 a gekommen, die den Luftmesser schon seit einer längeren Zeit erfolgreich getestet hat.Foto: Sabine Niestert Foto: Foto: Sabine Niestert

Die Klasse 4 a von Timo Scheipers hat sie ausprobiert und für gut befunden. „Funktioniert einwandfrei und ist praktisch“ hat der neue Konrektor der Werner-Rolevinck-Schule jüngst im Schulausschuss über den Einsatz einer neue CO2-Ampel im Raum seiner Viertklässler berichtet. Diese positive Bewertung hat die Gemeinde Laer als Schulträger dazu veranlasst, gleich weitere 81 Exemplare der handlichen Luftmesser zu beantragen. Ein Förderprogramm des Landes aus dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung von Ina Scharrenbach hat diese Anschaffung für die Kommune möglich gemacht.

Über die Investition freuen sich nicht nur Bürgermeister Manfred Kluthe und Matthias-Holger Reher, der den Fachbereich Bürgerdienste und ordnende Verwaltung leitet und auch für Schulangelegenheiten zuständig ist, sondern auch Schulleiterin Syliva Beyer, das Kollegium und die Elternschaft. Schließlich ist allen daran gelegen, dass die Schüler- und Lehrerschaft trotz Corona- und Grippezeiten auch im Winter gesund bleibt.

Um sich selbst ein Bild vom erfolgreichen Einsatz der CO2-Ampel zu machen, besuchen die beiden Männer an diesem Vormittag die 4 a in ihrem Klassenzimmer. Dort probieren sie gemeinsam mit Rektorin Beyer aus, welche Farbe die kleine Ampel annimmt. Als die Gäste eintreffen, ist sie gerade gelb, was soviel wie „Achtung lüften“ bedeutet. Schnell öffnen Sylvia Beyer und ihre Kollegin einige Fenster. Zudem setzen sie die Lüftungskraken in Betrieb, die zudem für Frischluft sorgen. Gespannt schauen alle auf die Ampel, die sich kurze Zeit später wieder grün färbt, sprich Entwarnung gibt. „Rot hatten wir noch nie“, berichtet die Schulleiterin, die froh ist, dass nun alle Klassen eine CO2-Ampel bekommen. Wie Matthias-Holger Reher ankündigt, sollen damit auch die Fach- und Nebenräume sowie die Räumlichkeiten im Offenen Ganztag ausgestattet werden. Dafür, dass auch die heimischen Kitas nicht leer ausgehen, hat die Nachbestellung der Gemeindeverwaltung gesorgt.

„Das ist wirklich ein feine Sache, schon weil die Ampeln so praktisch und einfach in der Bedienung sind“, meint der Fachbereichsleiter und Bürgermeister Kluthe nickt bestätigend. Im Gespräch mit den Schülern erfährt er, dass die Viertklässler sich bereits gut mit der CO2-Ampel auskennen und wissen, was zu tun ist, wenn ihre Farbe von grün auf gelb wechselt. „Dann machen wir die Fenster auf und lüften“ berichten die Kinder, die natürlich auch vermeiden wollen, dass ihr Luftmesser jemals rot wird.

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