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Weltgebetstag

Lichter der Hoffnung entzündet

Laer-Holthausen

Angesichts der schrecklichen Nachrichten über die russische Invasion in der Ukraine sind die Probleme von Frauen in England, Wales und Nordirland – sie waren ursprünglich Thema des ökumenischen Weltgebetstag der Frauen – in Holthausen ein wenig in den Hintergrund geraten. Die Besucherinnen, die dem Aufruf der dortigen Kfd und der Evangelischen Frauenhilfe gefolgt waren, zündeten Lichter der Hoffnung an.

Von und

Die Aktionsgruppe, zu der Foto: privat

Das hatten die Veranstalterinnen aus Holthausen und Laer nicht erwartet: Kurz nachdem sie gemeinsam den Gottesdienst zum ökumenischen Weltgebetstag der Frauen vorbereitet hatten, brach in der Ukraine ein Krieg aus, bei dem jetzt Millionen Menschen um ihr Leben fürchten müssen, auf der Flucht sind und bereits zahlreiche Todesopfer zu beklagen sind.

Angesichts der erschreckenden aktuellen Nachrichten über die russische Invasion geriet das eigentliche Thema, Probleme von Frauen in England, Wales und Nordirland, etwas in den Hintergrund, heißt es in einem Pressetext der Initiatorinnen. Aus diesem geht weiter hervor, dass es auf den britischen Inseln beispielhafte Frauenschicksale gibt. Wie diese gemeistert wurden und wie Hoffnung und Glaube den Frauen geholfen haben, weiterzuleben, wurde während der nachmittäglichen Veranstaltung im Pfarrhaus St. Marien in Holthausen berichtet.

Fünf Frauen aus Holthausen und Laer trugen die Erlebnisse dieser Geschlechtsgenossinnen vor und zündeten Lichter der Hoffnung an.

Unter der Leitung von Margarete Müller beteten Frauen aus Holthausen, aus der Beerlage und aus Laer für alle Notleidenden. Dabei ging es um Hoffnung auf Freiheit, Vergebung, Gerechtigkeit und Frieden. Für die musikalische Begleitung sorgte Lilia Fribus, Organistin der Evangelischen Kirchengemeinde.

Die Kollekte belief sich auf 300 Euro. Spontan entschied die Runde, die Hälfte für die Projektarbeit des Weltgebetstags zu spenden und die andere Hälfte für die aktuelle Ukraine-Hilfe.

Im frisch renovierten Pfarrheim gab es anschließend Kaffee und Gebäck nach britischen Rezepten für die Teilnehmerinnen. Die Gastgeberinnen aus Holthausen hatten die Tische liebevoll gedeckt. Beim Kaffeetrinken gab es viele gute Gespräche über Themen, die die Frauen bewegen und die sich überwiegend um die kritische aktuelle Lage in der Ukraine drehten.

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