1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Laer
  6. >
  7. Neuer Ansprechpartner

  8. >

Pfarrer Hans-Peter Marker kümmert sich um die evangelischen Christen in Laer

Neuer Ansprechpartner

Laer

Mit Pfarrer Hans-Peter Marker haben die evangelischen Christinnen und Christen in Laer seit dem 1. Januar einen neuen Ansprechpartner. Der Nachfolger von Pfarrerin Dagmar Spelsberg-Sühling steht dem Gemeindeteil mit 25 Prozent seines Dienstes zur Verfügung. Die anderen 75 Prozent arbeitet der 60-Jährige mit Pfarrer Guido Meyer-Wirsching in Burgsteinfurt. Die Corona-Pandemie hat die Einarbeitung vor Ort wegen der damit einhergehenden Kontaktbeschränkungen erschwert.

Von Sabine Niestertund

Pfarrer Hans-Peter Marker ist seit dem 1. Januar 2021 Ansprechpartner für die evangelischen Christen in Laer.Foto: Sabine Niestert Foto: Foto: Sabine Niestert

Viele Möglichkeiten, die Gemeindeglieder in Laer persönlich kennenzulernen, hatte Pfarrer Hans-Peter Marker bisher leider noch nicht.

Die Lockdowns der Corona-Pandemie haben das verhindert. Doch inzwischen sind zahlreiche Menschen geimpft, die Inzidenzen sinken, und die Einschränkungen werden gelockert. Diese positive Entwicklung macht direkte Begegnungen langsam wieder möglich.

So konnte der Gemeindepfarrer, der neuer Ansprechpartner der evangelischen Christinnen und Christen im Ewaldi­dorf ist, am vergangenen Sonntag endlich einen Gottesdienst in der Matthäuskirche am Bach feiern und erste Kontakte zu jenen Menschen knüpfen, für die er seit dem 1. Januar diesen Jahres mit einem Stellenanteil von 25 Prozent zuständig ist.

Würde es Corona nicht geben, hätte es sicherlich eine offizielle Begrüßung für Hans-Peter Marker in der Matthäuskirche gegeben. Für seinen Einstieg wäre das vermutlich eine Erleichterung gewesen, denn dann hätte der Nachfolger von Dagmar Spelsberg-Sühling (die sich übrigens auch nur in einem Online-Gottesdienst verabschieden konnte) die Vertreter des öffentlichen Lebens und viele Gemeindeglieder vor Ort auf einen Schlag kennenlernen können und sie ihn. So muss das jetzt peu à peu geschehen.

Wie diese Zeitung in einem Gespräch mit dem Gemeindepfarrer zu seiner Biografie erfährt, wurde Hans-Peter Marker in Münster geboren. Nach dem Studium in Münster, Tübingen und Bonn leistet der 60-Jährige sein Vikariat in Emsdetten und Saerbeck ab. Den „Pastor im Hilfsdienst“ absolvierte der vierfache Vater inzwischen erwachsener Kinder in Dorsten.

Anschließend war der zweifache Opa 21 Jahre lang als Pfarrer in Iserlohn tätig, bevor er vor sechs Jahren aus dem Sauerland nach Burgsteinfurt wechselte. „Damit bin ich meiner alten Heimat wieder näher gekommen“, freut sich der Seelsorger, der mit 75 Prozent seines Dienstes in der Evangelischen Kirchengemeinde Burgsteinfurt tätig ist. Die restlichen 25 Prozent leistet der Geistliche, der in Burgsteinfurt wohnt, im Ewaldidorf ab.

In Laer hat er bereits Pfarrer Andreas Ullrich von der katholischen Schwestergemeinde Heilige Brüder Ewaldi kennengelernt. Ihren Gläubigen hat sich Hans-Peter Marker bereits während des Gottesdienstes am Pfingstmontag in der Bartholomäuskirche vorgestellt. Schließlich liegen ihm das gute Miteinander und die Ökumene sehr am Herzen.

Online hat der Gemeindepfarrer auch schon mit Bürgermeister Manfred Kluthe Kontakt gehabt und sich am virtuellen Spaziergang der Arbeitsgruppe „Jüdisches Leben“ beteiligt. „Das war sehr interessant“, berichtet der Seelsorger, der sich darauf freut, Menschen mit ihren ganz unterschiedlichen Lebens- und Glaubensgeschichten in den Gottesdiensten, Gruppen und Kreisen zu begegnen. Mit der Wiederaufnahme der Präsenz-Gottesdienste und der Öffnung des Gemeindehauses dürfte das jetzt endlich wieder möglich werden.

Startseite
ANZEIGE