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Pfarrer und Bürgermeister danken Helfern

Ohne Ehrenamtliche aufgeschmissen

Laer

Pfarrer Andreas Ullrich und Bürgermeister Manfred Kluthe nutzten den Dankeschön-Nachmittag, zu dem der Caritasausschuss ins Pfarrzentrum eingeladen hatte, um dem „Motor der Gruppe“ Marianne Holstein und ihren zahlreichen Mitstreiterinnen und Mitstreitern für ihren ehrenamtlichen Einsatz zum Wohl der Gemeinde zu danken. Dabei wurde deutlich, dass das Ewaldidorf ohne die vielen freiwilligen Dienste aufgeschmissen wäre.

Von Heinrich Lindenbaum

Pfarrer Andreas Ullrich (l.) und Bürgermeister Manfred Kluthe nutzten die gute Gelegenheit, um Marianne Holstein als „Motor“ des Caritasausschusses und ihren zahlreichen Mitstreiterinnen und Mitstreitern zu danken. Fotos: Heinrich Lindenbaum Foto: Fotos: Heinrich Lindenbaum

„Ich sage allen Danke, die durch ihr Engagement ihre Zeit opfern und sich unentgeltlich für andere Menschen einsetzen. Wir brauchen Euch, denn ohne Euch wären die vielseitigen Aufgaben des Ausschusses nicht zu schaffen.“ Mit diesen Worten würdigte Marianne Holstein während eines Dankeschön-Nachmittags im Pfarrzentrum das Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in der Gemeinde Laer. Ihren Worten schloss sich Pastor Andreas Ullrich gerne an.

„Der Caritasausschuss ist immer noch ein Pfund, mit dem wir wuchern können“, betonte der Seelsorger, dass die Leute wüssten, was sie an der Caritas vor Ort hätten. Seinen besonderen Dank sprach der Geistliche, Marianne Holstein als „Motor der Gruppe“ aus. Er lobte aber auch die vielen anderen Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die im Ausschuss ihre Arbeit leisteten, denn ohne Getriebe und ohne Räder könnte diese nicht geleistet werden. „Seien Sie weiterhin motiviert, diese Arbeit fortzuführen, sei es im Vordergrund, aber auch ganz besonders im Hintergrund“, appellierte der Besucher an die Ehrenamtler-Runde. Dem schloss sich Bürgermeister Manfred Kluthe an, der sich für die Einladung bedankte und den Wert der ehrenamtlichen Arbeit für das Ewaldidorf auf allen Ebenen unterstrich. „All die Aktivitäten, die Sie leisten, sind mit Geld nicht zu bezahlen“, betonte der Verwaltungschef. Orte, wie beispielsweise das Caritas-Lädchen „Von Hand zu Hand“ seien als Kontaktbörse oder Treffpunkt wichtig für die Bevölkerung. „Aber auch für all` das andere, das Sie für die Bürgerinnen und Bürger in unserer Gemeinde tun“, richtete der Bürgermeister ein „herzliches Dankeschön“ an die Runde.

Omar Ramadan bedankte sich im Namen der Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak für die freundliche Annahme in der Caritas-Gruppe und versprach, auch weiterhin anfallende Arbeiten tatkräftig zu unterstützen.

Marianne Holstein berichtete anschließend über die zahlreichen Aktivitäten, die trotz der Corona-Einschränkungen in den vergangenen Monaten durchgeführt werden konnten. Momentan seien zirka 75 ältere Mitmenschen vor Ort, von denen elf in verschiedenen Pflegeeinrichtungen lebten, die vom Besuchsdienst betreut würden. In diesem Jahr wurden bereits 900 Pakete über die Kirchengemeinde in Emsdetten nach Rumänien geschickt. Aus dem Ladenerlös konnten wieder Finanzspritzen an verschiedene Projekte verteilt werden.

Die Einnahmen aus dem Bücherflohmarkt gehen noch einmal an Pfarrer Jojo, der Ende 2021 nach 15 Jahren in Deutschland in sein Heimatland Indien zurückkehrt, für das Kinderheim“Providence-Home“. Auch alle anderen durchgeführten Aktionen, wie beispielsweise die Caritas-Haussammlung, eine spontane Spendenaktion für Indien, um die Situation in der Pandemie zu lindern, und die 15. Adventssammlung für die Steinfurter Tafel hätten wieder „herausragende Ergebnisse“ erbracht.

Mit einem gemütlichen Kaffeetrinken wurde der Dankeschön-Nachmittag beendet.

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