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Spenden werden noch bis zum 1. August entgegengenommen

Rund 6000 Euro für Starkregenopfer

Laer

Rund 6000 Euro sind für die Opfer des Starkregens, der am Abend von Fronleichnam die Menschen in Laer und Holthausen besonders getroffen und immense Schäden angerichtet hat, gespendet worden. Darüber freuen sich der DRK-Ortsverein und Bürgermeister Manfred Kluthe, die die Hilfsaktion initiiert haben. Spenden werden noch bis zum 1. August entgegengenommen.

Der Starkregen am Abend von Fronleichnam (3. Juni) hat viele Häuser in Laer und Holthausen überflutet und immense Schäden angerichtet. Foto:

Der Starkregen, der am Abend des Feiertags Fronleichnam (3. Juni) im Ewaldi­dorf besonders stark wütete, hat zahlreiche Schäden angerichtet (wir berichteten). Die Gemeinde Laer hat jetzt eine Prüfung auf finanzielle Hilfen für öffentliche und private Schäden seitens des Landes Nordrhein-Westfalen angestoßen, schreibt sie in einer Presseinformation.

Die Gemeindeverwaltung hatte für diese Angelegenheit eine telefonische und anonyme Umfrage gestartet, die am 2. Juli durchgeführt worden ist. Aufgrund der Kurzfristigkeit konnte die Gemeinde dies nicht vorher ankündigen und bittet um Entschuldigung, wenn es zu Verunsicherungen gekommen ist.

Falls das Land NRW Anträge auf finanzielle Hilfe gewährt, wird die Gemeinde das frühzeitig ankündigen und eine Anleitung zur Antragstellung auf der Homepage veröffentlichen, verspricht die Verwaltung.

Die Spendenaktion des DRK-Ortsvereins Laer ist dagegen schon gut angelaufen. Bislang sind rund 6 000 Euro auf das Spendenkonto eingegangen. Im August soll sich eine Kommission mit der Verteilung der Spenden beschäftigen. Antragsformulare sollen dazu auf der Seite des DRK und der Seite der Gemeinde Laer Ende August veröffentlicht werden.

Der DRK-Ortsverein und der Bürgermeister bedanken sich bereits jetzt bei allen Spendern. Spenden werden noch bis zum 1. August (Sonntag) entgegengenommen unter Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Laer, IBAN: DE56 40164618 5100 1409 0.

Bürgermeister Manfred Kluthe und die Rotkreuzler sind sich einig, dass für ähnliche Ereignisse, bei denen Menschen in Laer und Holthausen in der Zukunft in Notlagen geraten, ein fester Ablaufmechanismus eingerichtet werden sollte. Somit könnten jetzt nachhaltige Strukturen geschaffen werden, auf die man im Bedarfsfall schnell zugreifen könnte.

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