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Nach Einsegnung der Seniorentagespflege folgt Sonntag ein „Tag der offenen Tür“

Wieder eine Lücke geschlossen

Horstmar

Zum „Tag der offenen Tür“ sind alle Bürger am kommenden Sonntag (26. September) von 11 bis 16 Uhr in die neue Seniorentagespflege-Einrichtung, kurz „SenTa“ genannt, von 11 bis 16 Uhr eingeladen. Diese befindet sich mitten in der Altstadt und wird von der Domus Caritas gGmbH betrieben. Das Haus hat bereits seit Februar für die Senioren geöffnet, konnte aber coronabedingt erst jetzt offiziell eingeweiht werden.

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Geschäftsführer Burkhard Baumann überreichte den symbolischen Schlüssel an Gesamtleiterin Christiane Nitz (l.) und Nicole Thiemann als Einrichtungsleiterin der Tagespflege (großes Bild). Foto: Foto: Christoph Kirchhoff

Bereits im Februar dieses Jahres hatte die Seniorentagespflege, kurz SenTa genannt, der Domus Caritas gGmbH ihre Türen geöffnet, allerdings unter den einschränkenden Bedingungen der Corona-Pandemie. Nun konnte die Einrichtung auch offiziell eingesegnet und damit ihrer endgültigen Bestimmung übergeben werden. Der Vorsitzende des Caritasverbandes, Pfarrdechant Johannes Büll, hielt einen Wortgottesdienst und segnete im Anschluss die einzelnen Räume des Hauses.

„Ich bekomme mit, wie gut vielen Menschen, die ein- oder mehrmals in der Woche hierher kommen, dieser Tag in der SenTa tut“, betonte der Seelsorger, der regelmäßig Gottesdienste in der Einrichtung feiert. Menschen aus Horstmar, Leer und Laer seien gerne in der SenTa und genössen den Tag.

Burkhard Baumann, Geschäftsführer der Domus Caritas, die Träger der neuen Einrichtung ist, konnte neben dem Aufsichtsrat der Domus Caritas und weiteren Vertretern aus dem Caritasverband auch Bürgermeister Robert Wenking und den Architekten Günter Liedtke, der für die Planung des Hauses verantwortlich zeichnet, begrüßen.

Baumann ging auf die Entwicklung des gesamten Projektes ein, von der Idee, die mit dem Bürgermeister geboren wurde, auf einem Grundstück, dessen Ursprünge der vormaligen Bebauung bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen, ein neues Haus entstehen zu lassen. „Hier war der Eingang zur Altstadt mit einem geschlossenen Tor, also eine bedeutende Stelle und ein ‚Kommunikationszentrum’. Das soll es nun mit der SenTa auch wieder werden“, freute sich Baumann und bedankte sich nochmals für die Unterstützung der Stadt für das damalige Bauvorhaben.

Die SenTa ist Teil der Quartiersentwicklung der Domus Caritas in Horstmar. Neben der ambulanten Pflege der Caritas-Sozialstation, der stationären Pflege im St. Gertrudis-Haus mit dem angegliederten Betreutem Wohnen schließt die Tagespflege mit ihren 13 teilstationären Plätzen die noch verbliebene Lücke im pflegerischen Angebot. „So kann man künftig in Horstmar noch besser ‚gepflegt’ alt werden“, so Baumann.

Der Geschäftsführer bedankte sich auch bei allen Beteiligten an dem Projekt, insbesondere bei dem neu zusammengestellten Team der SenTa um Einrichtungsleiterin Nicole Thiemann. „Sie haben viele gute Ideen bei der Herrichtung der SenTa eingebracht und haben den Start unter erschwerten Corona-Bedingungen gut gemeistert.“ Dem Aufsichtsrat danke Baumann „für seinen Mut und seine Unterstützung, diese dritte Tagespflege-Einrichtung der Domus Caritas anzugehen und zudem geförderten Wohnraum für Senioren in Horstmar zu schaffen.

Christiane Nitz als Gesamtleiterin der ambulanten und teilstationären Dienste der Domus Caritas dankte ihrerseits dem noch jungen Team der SenTa. „Sie sind mit viel Engagement in den letzten Monaten hier tätig gewesen und zu einem echten Team zusammengewachsen. Ihnen liegt vor allem am Herzen, dass die Gäste sich in der Einrichtung wohl fühlen.“ Und an die Gäste gewandt erklärte Nitz, dass die SenTa zu einem „Ort der Freude und der Gemeinschaft“ werden soll. „Wir möchten erreichen, dass Sie hier einen schönen Tag erleben und gerne wiederkommen. Vielen Dank, dass Sie uns das Vertrauen dazu schenken.“

Am Sonntag (26. September) findet von 11 bis 16 Uhr ein „Tag der offenen Tür“ in der der SenTa statt. Bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten und den Garten sowie Informationen aus erster Hand können sich die Besucher einen Einblick in die Tagespflege verschaffen.

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