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Diskussion im Schulausschuss

Zaunfrage für Pausenhof vertagt

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Um die künftige Gestaltung des Pausenhofs der Werner-Rolevinck-Schule ging es in der jüngsten Sitzung des Schulausschusses. Dabei diskutierte das Fachgremium über den Antrag von Rektorin Syliva Beyer und Norbert Rikels von der Initiative für Kinder und Jugendliche das Schulgelände einzuzäunen. Die Frage soll im Zusammenhang mit dem Umgestaltungsplänen weiter erörtert werden.

Von Sabine Niestertund

Der Pausenhof der Werner-Rolevinck-Schule ist riesig. Über seine künftige Gestaltung wurde schon häufig diskutiert. Die Frage, ob er auf Dauer eingezäunt wird, soll mit den weiteren Planungen beantwortet werden.Fotos: Sabine Niestert Foto: Fotos: Sabine Niestert

Schon ihre Vorgängerin Ingrid Hajou hat sich mit der Problematik herumgeschlagen. Aus Sicherheitsgründen forderte die frühere Rektorin bereits Ende 2018, das Gelände der Werner-Rolevinck-Schule aus Sicherheitsgründen „angemessen einzufrieden“. Weil das bisher noch nicht geschehen und die Situation immer noch „sehr brisant“ ist, haben die derzeitige Schulleiterin Sylvia Beyer und Norbert Rikels von der Initiative für Kinder und Jugendliche, die Träger des Offenen Ganztags ist, den Antrag auf Einzäunung des Pausenhofs erneut gestellt.

Offener Ganztag

Während seiner jüngsten Sitzung befasste sich der Schulausschuss mit der Problematik. Das zuständige Fachgremium hatte seinerzeit entschieden, die Einzäunung aus wirtschaftlichen Gründen erneut zu beraten, wenn die Baumaßnahme für den Offenen Ganztag beendet ist. In dessen Rahmen hatte es eine mobile Zaunanlage gegeben, die mit der Fertigstellung des Anbaus inzwischen allerdings längst wieder verschwunden ist.

Verständnis für den Wunsch der Schulleitung und die Notwendigkeit zu handeln, zeigte Bürgermeister Manfred Kluthe, der die Gründe noch mal zusammenfasste. So sei eine optisch sichtbare Begrenzung des Pausenhofs für die Schülerschaft wichtig. Denn beispielsweise bei Ballspielen bestehe die Gefahr, dass die Kinder spontan auf die Straße liefen und für die Aufsicht sei es auch nicht leicht, alle Mädchen und Jungen auf dem großen Gelände immer voll im Blick zu haben. Zudem würde der Schulhof vormittags auch schon mal gerne von Passanten mit Hund als Verkehrsweg genutzt.

Schulleitung

Der Verwaltungschef bat das Fachgremium darum, ein internes Gespräch zwischen der Leitung der Grundschule, ihres Fördervereins, des Offenen Ganztags und des Schulträgers abzuwarten. Dabei würde es um alle Teile eine Gesamtkonzeptes gehen, das noch erstellt werden sollte. Dabei müssten alle Entscheidungsträger klären, was sie wirklich wollten. Das sei auch wichtig, um dann die Kosten der Maßnahmen zu ermitteln.

Hecke?

Dass bisher Kosten in Höhe von 20 000 bis 30 000 im Gespräch gewesen seien, erklärte Norbert Rikels. Der Vorsitzende der Initiative befürchtete, dass es für die nahenden Haushaltsberatungen möglicherweise zu spät sei, wenn der zuständige Fachausschuss zu lange mit seiner Entscheidung warte.

Für eine naturnahe Barriere, beispielsweise in Form einer Hecke, plädierte Jürgen Epping von der SPD. Nach einer angeregten Diskussion sprachen sich die Ausschussmitglieder dafür aus, das Ergebnis des von Bürgermeister Kluthe angekündigten Gesprächs abzuwarten und die Entscheidung entsprechend zu vertagen.

Applaus für Kinder

Einige Mädchen und Jungen hatten gleich zu Beginn der Sitzung den Tagesordnungspunkt „Anregungen und Beschwerden von Kindern und Jugendlichen“ genutzt, um ihre Wünsche bezüglich von Verbesserungen an der Skater-Anlage zu äußern. Ausschussvorsitzende Elke Hemling dankte der jungen Besuchergruppe für ihren Mut, sich öffentlich zu äußern, was das Fachgremium mit einem Applaus belohnte. Bürgermeister Kluthe versprach dem Nachwuchs, sich der Sache anzunehmen. „Habt ein bisschen Geduld“, bat er die jungen Skaterfans.

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