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Abschied der Seniorenvertreter Johannes Kluck und Manfred Voth

Zwei sind auf Dauer zu wenig

Laer

Die Gründung eines Seniorenbeirates ist in der Gemeinde Laer im Gespräch, nachdem die bisherigen Seniorenvertreter, Johannes Kluck und Manfred Voth ihre Arbeit niedergelegt haben. Während der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Schule, Bildung und Sport wurden die Beiden offiziell verabschiedet. Bürgermeister Manfred Kluthe und Vorsitzende Elke Hemling nutzten die gute Gelegenheit, dem engagierten Duo zu danken.

Mit dem Gemeindewappen für „verdiente Ehrenamtler“ und Blumensträußen hat Bürgermeister Manfred Kluthe den Seniorenvertretern Johannes Kluck und Manfred Voth für ihren zehnjährigen Einsatz in der Gemeinde Laer gedankt. Der Würdigung ihrer Verdienste schloss sich Elke Hemling an, die den Ausschuss für Schule, Bildung und Sport leitet. In dessen jüngster Sitzung erfolgte die offizielle Verabschiedung des engagierten Duos.

Sowohl der Bürgermeister als auch die Ausschussvorsitzende bedauerten, dass die beiden Seniorenvertreter sich entschlossen haben, ihr Amt aufzugeben. Sie konnten diesen Schritt allerdings auch gut nachvollziehen, da es immer mehr Zeit und Aufwand erfordere, die Interessen der älteren Generationen erfolgreich zu vertreten.

Verdiente Ehrenamtler

„Die Arbeit und die Herausforderungen sind so umfangreich, dass man sie zu zweit gar nicht mehr leisten kann“, betonte der Bürgermeister. Schon deswegen sei es den Seniorenvertretern, die auch nicht mehr die Jüngsten seien, ein großes Anliegen, die entsprechenden Aufgaben auf breitete Füße zu stellen, sprich, vor Ort einen Seniorenbeirat zu gründen. Ein Vorschlag, der im Fachgremium generell positiv aufgenommen wurde.

Barrierefreiheit

Welche zahlreichen Aufgaben die beiden Seniorenvertreter während ihrer spannenden und anstrengenden Amtszeit nur zu zweit geschultert haben, wurde in der Laudatio des Bürgermeistes deutlich. Im Rahmen der Daseinsfürsorge hätten sich Johannes Kluck und Manfred Voth beispielsweise für eine verbesserte Mobilität, mehr Barrierefreiheit, die Installierung von Ruhebänken und die Einrichtung einer stationären Pflegeeinrichtung stark gemacht. Zudem hätten sie den Sozialplan für die Gemeinde Laer auf den Weg gebracht.

Leitfaden

„Das ist ein Leitfaden, in dem alles drinsteht“, betonte Johannes Kluck, der forderte, dass dieser nicht in der Schublade verstaubt, sondern umgesetzt wird. Im Namen seines Mitstreiters Manfred Voth bedankte er sich beim zuständigen Fachausschuss, dass dieser sie nicht als „Störfaktor“ em­pfunden habe, sondern als eine Stimme der Seniorinnen und Senioren vor Ort, die ebenso wie die jüngere Generation berücksichtigt werden müssten. Gerade mit dem Nachwuchs gebe es auch viele Berührungspunkte.

„Ich habe Sie als engagiert, schwungvoll und sehr kompetent wahrgenommen“, beschrieb Ausschuss-Vorsitzende Hemling den ehrenamtlichen Einsatz von Johannes Kluck als Sachkundigen Einwohner im Fachgremium, in dem Manfred Voth als sein Vertreter mitgewirkt hat. „Behalten Sie die Alten im Auge“, appellierte dieser abschließend an die Gemeindeverwaltung sowie die Politikerinnen und Politiker, die die beiden Seniorenvertreter mit einem anerkennen den Applaus verabschiedeten.

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