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Sanierungen

40 000 Euro für Haus Vortlage

Lengerich/Münster

Das Rittergut haus Vortlage erhält 40 000 Euro aus dem Denkmalförderprogramm 2022. Das Geld ist schon gut verplant.

Abteilungsleiter Ralf Weidmann (l.) übergab im Beisein von Hauptdezernentin Karin Geißler (r.) den Förderbescheid an Professorin Dr. Line Kossolapow und Herbert Ochmann (Mitte). Foto: Bezirksregierung Münster

Mit 40 000 Euro aus dem Denkmalförderprogramm 2022 wird das Rittergut Haus Vortlage unterstützt. Im Zuge von Sanierungsmaßnahmen sollen die Fenster im Erd- und Obergeschoss, die Türanlagen, die Fassade am Haupthaus und die Dachentwässerung erneuert werden. Die Kosten für die Gesamtausgaben belaufen sich auf rund 124 000 Euro. Derzeit dient das Gebäude als Wohn- und Bildungsstätte. Das Rittergut Haus Vortlage besteht aus einem Hauptgebäude, einem direkt angeschlossenen Wirtschaftsgebäude älteren Ursprungs sowie einem Speicher. Es ist bedeutend für die Sozialgeschichte ab dem Spätmittelalter und ein Zeugnis fürs Wohnen und Wirtschaften des Adels und des emporstrebenden Bürgertums, so die Bezirksregierung in einer Pressemitteilung. Das im Kern alte Herrenhaus in seinem heutigen Erscheinungsbild ist vom Neubarockstil im Villentypus um 1900 bis 1910 mit weitgehend bewahrter historischer Innenaufteilung geprägt. Als Lehngut der Münsteraner Bischöfe wurde das Förderobjekt von der Adelsfamilie von Münster bewohnt. Zu späteren Eigentümern, die das um 1730 an den heutigen Standort verlegte Haus Vortlage bewohnten, gehören die Familien von Westerholt, von Grote und von Blomberg.

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