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Erstmals „Sport im Park“ in Lengerich

45 kostenlose Angebote für die Fitness

Lengerich

„Sport im Park“ kommt nach Lengerich. Der Stadtsportbund hat die vom Landessportbund und AOK geförderte Aktion in die Stadt geholt. Vier Sportvereine sind mit im Boot. An 45 Terminen werden ab dem 18. Juli kostenlose Sportangebote für jedermann angeboten.

Nordic Walking ist eines von vielen Angeboten von „Sport im Park“ in Lengerich Foto: dpa/Tobias Hase

Der Stadtsportverband und vier Lengericher Sportvereine haben ab Montag, 18. Juli, Großes vor. Fast drei Wochen lang wird ein umfangreiches Paket für alle geschnürt, die sich gerne bewegen und etwas für ihre Gesundheit tun wollen. „Sport im Park“ nennt sich das Programm des Landessportbundes NRW und der Krankenkasse AOK, das erstmals in die Stadt geholt wird. Bis Donnerstag, 4. August, umfasst das Angebot 45 Termine. Alles kostenlos und ohne Anmeldung.

Karin Hilgemann, Vorsitzende des Stadtsportbundes, ist die Vorfreude auf das, was da kommt, deutlich anzumerken. Es sei „toll“, dass „Sport im Park“ für knapp zweieinhalb Wochen nach Lengerich komme. Und das aus verschiedenen Gründen: Zum einen natürlich, weil es Menschen ermögliche, Sport zu treiben, ohne dafür etwas zahlen zu müssen. Zum anderen, weil vom Kleinkind bis zur Seniorin alle Generationen angesprochen würden. „Auch ganze Familien.“ Und für die teilnehmenden Vereine sei es ebenfalls eine gute Sache. Denn sie hätten die Möglichkeit, sich zu präsentieren und im besten Fall neue Mitglieder zu gewinnen.

Mit im Boot sind Preußen Lengerich, TV Lengerich, Leopard Lengerich und TV Hohne. Sport getrieben wird unter freiem Himmel an verschiedenen Orten in der Stadt (bei schlechtem Wetter kann, je nach Kursus, möglicherweise in Gebäude ausgewichen werden). Generationenpark und Gempt-Vorplatz gehören ebenso zu den Locations wie der Grüne Raum und zwei Spielplätze (Spinne-Spielplatz am Lingebach, Elefanten-Spielplatz in Hohne).

Gestartet wird am 18. Juli um 9.30 Uhr mit „Fitness Walk Outdoor“. Bis zum 4. August folgen unter anderem „Waldbaden mit Elementen aus Qigong, Yoga und Pilates“, Nordic Walking, Frischluft-Fitness mit Musik, Abenteuerrennen für Kinder von sechs bis zehn Jahren, Spiel und Spaß für Kinder von sechs bis zwölf Jahren, Bodyweight und Air Badminton. Karin Hilgemann betont, dass sich die Angebote für sportliche Personen eignen, aber auch für Untrainierte.

Um all das möglich zu machen, greift der Stadtsportbund ihren Angaben zufolge auch auf eigene Finanzmittel zurück. Denn nicht alle Angebote sind förderfähig. Da den Vereinen aber keine Beschränkungen auferlegt werden sollten, so die Stadtsportbund-Vorsitzende, habe man entschieden, die Kosten dafür zu übernehmen. Die Premiere von „Sport im Park“ in Lengerich werde durch Landessportbund und AOK mit 4000 Euro gefördert, erklärt Hilgemann weiter. Sie kündigt schon jetzt an, dass das Programm nach Möglichkeit auch 2023 in die Stadt geholt werden soll. Vielleicht gelinge es bis dahin ja, Sponsoren mit ins Boot zu holen, äußert sie eine Hoffnung für das nächste Jahr.

„Sport im Park“ gibt es mittlerweile deutschlandweit in vielen Städten. München und Stuttgart gelten als Vorreiter.

Der Stadtsportbund will bis zum Start von „Sport im Park“ auch noch mit Programmflyern für die Aktion werben.

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