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Grundschule Stadt

Aktionstag: Kinder werden fit gemacht für die Zukunft

Lengerich

Wenn die Schüler schon vor dem Pausengong wieder in ihren Klassen sind, muss etwas Besonderes los sein. An der Grundschule Stadt war das am Donnerstag so: Der „fit4future-Aktionstag“ bestimmte den Stundenplan der 241 Schüler.

Erhard Kurlemann

Na, was war in der Dose? Die Kinder haben zuvor an verschiedenen Gewürzen gerochen und mussten diese erraten. Foto: Erhard Kurlemann

Wenn die Schüler schon vor dem Pausengong wieder in ihren Klassen sind, muss etwas Besonderes los sein. An der Grundschule Stadt war das am Donnerstag so: Der „fit4future-Aktionstag“ bestimmte den Stundenplan der 241 Schüler. „Das Programm will die Kinder zu mehr Bewegung, gesünderer Ernährung, konzentrierterem Lernen und Brainfitness motivieren“, erläutert Marion Krasting das Anliegen. Die Lehrerin ist zugleich Coach für das Kollegium. „Wir haben schon viele Übungen ausprobiert“, erzählt sie.

17 Projekte waren dem Aktionstag gleichsam vorgeschaltet – passend zu den Themen: fünf Mal Ernährung, neun Mal Bewegung und drei Mal Entspannung. „Daran haben sich auch das DRK und die Landfrauen beteiligt“, dankt Marion Krasting den außerschulischen Partnern.

Sechs Stationen mussten die Kinder absolvieren. In der Sackhüpf-Staffel steht die Bewegung im Vordergrund. Das Spiel „Such die Zahl“ verbindet Gruppenaustausch und Kopfrechnen. Gewürfelte Zahlen müssen zuerst addiert und dann gesucht werden, ehe die nächste Zahl gewürfelt werden kann. Bei der Dosenwurf-Staffel muss aus einer schnellen Bewegung heraus ein Ziel getroffen werden.

In der Schule gibt es ein Ernährungs- und ein Zuckerquiz. Bei den Fragen zur Ernährung müssen die Kinder in Gruppen gemeinsam eine Antwort finden, etwa ob etwas ungesund ist. Im Zuckerquiz geht es um die Zahl der Zuckerwürfel, die in bestimmten Schokoriegeln oder Getränken enthalten sind. Und „Stacking“ ist eine Übung, bei der verschiedene Abläufe koordiniert werden sollen. Ein Turm aus Bechern muss zunächst abgebaut werden, dann wird geklatscht und danach soll der Turm wieder aufgebaut werden, damit das nächste Kind starten kann. Dazu läuft dann eine Stoppuhr.

Ziel sei es, Bewegung als festen Bestandteil des Unterrichts zu verankern, betont Marion Krasting.

„Die ganze Schule ist in Bewegung – das ist schon toll“, freut sich Schulleiterin Stefanie Thiele.

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