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„Soundgärtchen“-Macher haben die ersten Pflöcke für das Programm 2021 geschlagen

Am 21. Mai soll die Saison starten

Lengerich

Noch ist nicht alles festgezurrt und noch nicht alle Bands engagiert. Doch Iris Gottwald und Thomas Haltermann, die Macher der „Soundgärtchen“-Konzerte, sind optimistisch, dass auch die zweite Saison gut gelingen wird – trotz Corona.

Paul Meyer zu Brickwedde

Iris Gottwald und Thomas Haltermann Foto: privat

Es ist noch keine zehn Monate her, da startete in Lengerich ziemlich spontan eine neue Konzertreihe. Das „Soundgärtchen“ im Hof hinter der „Wühlmaus“ an der Bahnhofstraße entwickelte sich seinerzeit schnell zu einem Publikumsrenner und zu einer bei Musikern gefragten Adresse. Nun stehen die Macher Iris Gottwald und Thomas Haltermann, trotz aller Corona-Widrigkeiten, kurz davor, das Programm für die Saison 2021 fertigzustellen. Iris Gottwald, Betreiberin der „Wühlmaus“, sagt, es könnte auf etwa zwölf „Soundgärtchen“-Abende hinauslaufen. Zudem sei mit vielleicht drei „Sonntagsschön“-Veranstaltungen zu rechnen, einem kleinen Ableger der Konzertreihe.

Thomas Haltermann freut sich, dass es, nachdem die ersten Termine für die neue Saison öffentlich wurden, schnell eine Menge an positiver Resonanz gab. „Wir waren ganz gerührt.“ Er und Iris Gottwald hoffen nun, dass ihnen die Pandemie keinen Strich durch die Rechnung macht. Eigentlich hatten sie geplant, bereits am 1. Mai loszulegen. Doch angesichts der aktuellen Entwicklung haben sie davon Abstand genommen; nun soll am 21. Mai der Auftakt erfolgen.

Mit Bad Temper Joe und Fernant Zeste, so denn das Konzert stattfinden kann, stehen zum Start zwei Künstler auf der kleinen Bühne, die „Soundgärtchen“-Besucher bereits aus dem vergangenen Jahr kennen. In den Wochen und Monaten danach soll es noch weitere Wiedersehen mit Musikern geben, die bereits während der Premieren-Saison nach Lengerich gekommen waren.

Aber, das verspricht Iris Gottwald, es soll auch Neues geboten werden. Sie nennt als Beispiel ein Konzert, bei dem elektronische Sounds im Mittelpunkt stehen, die für eine „chillige Atmosphäre“ sorgen sollen. Und mit der Band „Deep in Moon“ seien Musiker am Start, die sicher auch bei einem jüngeren Publikum sehr gut ankommen, ist sich die Lengericherin sicher. Alles in allem „ist ganz bestimmt für jeden etwas dabei“.

Möglich wird die Vielfalt und auch das qualitative Niveau unter anderem dadurch, dass es Thomas Haltermann und Iris Gottwald so schnell gelungen ist, sich mit ihren Konzerten einen Namen in der Musikszene zu machen. „Momentan freuen wir uns beinah jeden Tag über Anfragen aus ganz Deutschland – und sind selbst erstaunt, welch große Kreise das ,Soundgärtchen‘ inzwischen zieht“, sagt Thomas Haltermann. Das Duo verlässt sich aber nicht allein auf diese „Bewerbungen“, sondern forscht selbst weiter nach potenziellen Kandidaten und fragt bei Bands und Solokünstlern an.

An ihrem Erfolgsrezept soll sich indes kaum etwas ändern. Das beruht natürlich auf der Musik, aber auch auf der besonderen, fast heimeligen Atmosphäre wenige Meter von der Fußgängerzone entfernt. Eintritt braucht nicht bezahlt zu werden, dafür geht am Ende der Hut rum – eine Rechnung, die bislang immer aufging.

Was sich Iris Gottwald und Thomas Haltermann momentan abseits der mit Corona verbundenen Fragen und Probleme wünschen, ist ein wenig Hilfe. „Es läuft ja alles ehrenamtlich“, sagt Iris Gottwald. Und so könnten die beiden unter anderem Unterstützung brauchen beim Bau eines Daches für die kleine Bühne, um zumindest ein wenig wetterfest zu werden. Aber auch beim Aufstellen von Stühlen und Bänken und anderen organisatorischen Dingen würden sie sich über fleißige Menschen freuen. Gleiches gelte für Sponsoren.

Wer Interesse hat, die „Soundgärtchen“-Macher zu unterstützen, kann sich per E-Mail (soundgaertchen@web.de), Telefon ( 0 15 73/83 82 964) oder über Facebook bei ihnen melden.

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