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Synode des Evangelischen Kirchenkreises thematisiert Krieg, Klima- und Energiekrise

„Aufbrechen in eine neue Zeit“

Lengerich

Oberkirchenrätin Katrin Göckenjan-Wessel forderte vor der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Tecklenburg in der Gempthalle weniger Hierarchie und Einzelkämpfertum, dafür mehr Teamgeist. Von einem „totalen Umdenken“, das erforderlich sei, sprach Superintendent André Ost.

Von Bettina Laerbusch

Ein Grußwort vor der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Tecklenburg hielt Lengerichs Bürgermeister Wilhelm Möhrke. Foto: Bettina Laerbusch

„Wir spüren an allen Ecken und Enden, wie zu Ende geht, was Menschen über viele Jahre an und in unserer Kirche lieb gewonnen haben“, sagte Oberkirchenrätin Katrin Göckenjan-Wessel jetzt vor der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Tecklenburg in der Gempt-Halle. Ein „tiefgreifender Generationswechsel“ stehe unmittelbar bevor. „In den Jahre 2027 bis 2031 gehen aufgrund der Regelaltersgrenze über 500 Pfarrpersonen aus der Babyboomer-Generation in den Ruhestand.“ Damit nehme die Evangelische Kirche von Westfalen Abschied „von einer historisch bisher einmaligen Ära des personellen und finanziellen Reichtums trotz sinkender Mitgliederzahlen“. Die Oberkirchenrätin appellierte an die Mitglieder der Synode, jetzt die Zeit zu nutzen, „um den Jüngeren, die schon da sind und die noch kommen, Raum zu geben, Stimme und Gelegenheit, ihre Vorstellungen einer Kirche in und mit Zukunft zu entwickeln“. Die Kirche müsse modernisiert werden. Sie forderte weniger Hierarchie und Einzelkämpfertum, dafür mehr Teamgeist. „Raus aus den Kirchenmauern, mehr unter die Leute!“, so ihr Appell.

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