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Bahnstrecke Münster-Osnabrück

Ausfälle beim RE 2 und bei der RB 66: Für alle Züge fehlt das Personal

Lengerich

Auf der Bahnstrecke Osnabrück-Münster ist es am Wochenende sowohl beim Regionalexpress (RE) 2 als auch bei der Regionalbahn (RB) 66 zu massiven Problemen inklusive Zugausfällen gekommen. Die Betreiber führten Krankheitsfälle in der Belegschaft als Gründe an.

-mzb-

Der Lengericher Bahnhof ist derzeit eine Baustelle, durch die Züge wie dieser ICE nur mit geringem Tempo fahren können. Vor allem am Samstag, aber auch noch gestern war indes auch der Bahnverkehr ab und nach Lengerich eine „Baustelle“. Viele Verbindungen vielen mangels Personal aus. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Während sich die Lage beim RB 66 nach Angaben einer Eurobahn-Sprecherin bereits am Sonntag entspannte und ab Montag normalisierte, teilte die Deutsche Bahn mit, dass es auch am Dienstagvormittag noch zu Ausfällen gekommen sei. „Wir entschuldigen uns bei unseren Fahrgästen ausdrücklich für die entstandenen Unannehmlichkeiten“, so eine Sprecherin gegenüber den WN.

Komplette Entwarnung gibt es indes auch bei der Eurobahn nicht. Angesichts eines nach wie vor hohen Krankenstandes konstatierte die Sprecherin: „Die Situation ist angespannt.“ Dazu trage die Corona-Pandemie ihren Teil bei, sie sei aber nicht alleine für die Probleme verantwortlich, auch andere Infektionskrankheiten würden in der Belegschaft momentan stark grassieren. Ihr Rat: Reisende sollten sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Situation informieren.

Maskenpflicht besteht in der Bahn nach wie vor

Die Deutsche Bahn verwies noch auf einen zweiten Grund, der zu den Personalengpässen beim bis Düsseldorf verkehrenden RE 2 geführt habe. Wegen einer Baustelle seien mehr Kapazitäten bei den Lokführern erforderlich als üblich.

Die Eurobahn appelliert angesichts der momentan oft vollen Nahverkehrszüge und vielen Reisenden, einige Regeln im Blick zu behalten beziehungsweise zu berücksichtigen. Die Sprecherin des Unternehmens betont beispielsweise, dass mittlerweile viele Kunden ohne Schutzmaske in den Zügen seien, obwohl die Pflicht zum Tragen nach wie vor bestehe. Ihren Worten zufolge kann sich die Mitnahme von Fahrrädern schwierig gestalten. Darauf sollte nach Möglichkeit verzichtet werden. Ganze Gruppen von Radfahrern würden derzeit gar nicht mitgenommen. Und sie stellt klar, dass das 9-Euro-Ticket nur in Verbindung mit dem Personalausweis gelte, da es personalisiert sei.

Bei Verspätungen und Zugausfällen greift die Mobilitätsgarantie NRW. Näheres dazu unter https://www.mobil.nrw/service/mobigarantie.html.

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