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Feuerwehr und Münsterland Giro

Buntes Allerlei mit Wasser, Erbsensuppe und Sport

Lengerich

Das hat Tradition: Rollt der Münsterland-Giro durch Lengerich, lädt die Feuerwehr zum Tag der offenen Tür ein. Radsport und Rahmenprogramm ergänzten sich auch in diesem Jahr gut.

Michael Baar

Da mögen noch so bekannte Namen im Fahrerfeld unterwegs sein, den Nachwuchs interessierte es viel mehr, wie man mit einer Feuerwehrspritze zielgerichtet einen Brand löscht. Foto: Michael Baar

Dort, wo sonst die Einsatzfahrzeuge stehen, sind Bierzeltgarnituren aufgebaut worden. Auf den Bänken gibt es kaum einen freien Platz. Es durftet nach Erbensuppe, Pommes und Bratwurst, Gesprächsfetzen drängen ans Ohr, die Stimmung ist gut – auch wenn´s draußen gerade nieselt. „Es könnten ein paar Leute mehr sein“, sagt Hartwig Hübner. Aber eigentlich ist der Chef der Freiwilligen Feuerwehr zufrieden mit dem Besucherzuspruch.

Die Gäste können sich nicht nur in aller Ruhe die Fahrzeuge und Gerätschaften der Blauröcke anschauen. Für Kinder gibt es hinter dem Feuerwehrhaus die Möglichkeit, mit einer Spritze ein fiktives Feuer zu löschen. Vor dem Haus ist kein Platz für irgendwelche Ausstellungen oder Vorführungen. Dort bestimmt der Münsterland Giro das Bild.

Frank Jäger hält die Besucher per Lautsprecher auf dem Laufenden. Mehr noch, der Moderator verfügt über ein profundes Sachwissen in Sachen Radsport und bringt es den Menschen leicht verständlich rüber. Einzige Ausnahme: Die Namen der deutschen Profis, die mit dem Feld unterwegs sind. Die wird wohl nur ein Fachmann vorher gehört haben – oder ein Statistik-Freak, der sich sämtliche Ergebnislisten der Saison reinzieht.

Dass Frank Jäger auch zu den jungen Gästen sofort einen Draht hat, wird beim „Fette Reifen Rennen“ deutlich. In drei Altersklassen hat der RSV Concordia zu kurzen Kräftemessen auf der Giro-Strecke eingeladen. Die Resonanz hätte größer sein können. Egal, denn die Kinder (und deren Eltern) haben ihren Spaß. Und bei der Siegerehrung gratuliert auch der Bürgermeister den Nachwuchssportlern. Die feuern vor und nach ihren Rennen die vorbeizischenden Profis an. Auf der Großbildleinwand sieht man, dass nicht nur am Feuerwehrhaus der Giro Menschen an den Straßenrand zieht. Auch an der Ecke Tecklenburger Straße/Am Feldweg werden die Profis angefeuert.

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