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Pläne für die Fußgängerzone

Das Preisgericht entscheidet Dienstag

Lengerich

Am 29. Januar tagt das Preisgericht, am 31. Januar werden die Mitglieder des Ausschusses Planung und Umwelt informiert, am 2. und 3. Februar haben die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Fachmesse „Klasse Klima“ die Gelegenheit, sich ein Bild von der möglichen Zukunft der Lengericher Fußgängerzone zu machen.

Paul Meyer zu Brickwedde

Lengerichs Fußgängerzone wird in absehbarer Zeit ihr Gesicht verändern. In welche Richtung es gehen wird, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Wie wird die Fußgängerzone in Zukunft aussehen? Einen ersten Eindruck davon sollen die Lengericher schon bald bekommen. Jürgen Kohne, Wirtschaftsförderer der Stadt, kündigt an, dass die Verwaltung während der Messe „Klasse Klima“ am Samstag und Sonntag, 2./3. Februar, die Entwürfe der am sogenannten freiraumplanerischen Wettbewerb beteiligten Büros an einem Stand präsentieren wird.

Fest steht dann bereits, welche Pläne das Preisgericht als die besten erachtet. Die Jury tagt am Dienstag, 29. Januar. Am Donnerstag, 31. Januar, werden die Mitglieder des Ausschusses Planung und Umwelt über das Ergebnis informiert. Laut Kohne werden in der Regel drei Wettbewerbsbeiträge ausgezeichnet, mit einem werde dann weitergearbeitet. „Meist ist das der Erstplatzierte.“

Wer wissen will, wie die Einkaufsmeile nach den Vorstellungen von Architekten und Stadtplanern gestaltet werden könnte, am ersten Februar-Wochenende aber keine Zeit hat, zur Messe in die Gempt-Halle zu kommen, bekommt mindestens noch eine zweite Gelegenheit, sich ein Bild zu machen: Zeitnah nach „Klasse Klima“ sei im Sitzungsbereich der Stadtverwaltung eine Ausstellung für die Bürgerschaft geplant, so Kohne. Denkbar sei zudem, dass auch online etwas vorbereitet werde. Ziel sei schließlich, möglichst viele Lengericher bei dem Vorhaben „mitzunehmen“.

Welche Entwürfe das Preisgericht auch immer auszeichnen wird und welcher Entwurf dann zur Umsetzung kommen soll – die Wahrscheinlichkeit, dass das Eins zu Eins geschieht, ist wohl eher gering. Üblich sei es, dass die Jury noch Anmerkungen mache, erklärt der Wirtschaftsförderer das weitere Prozedere. Und auch aus der Politik könne der ein oder andere Wunsch geäußert werden. Zudem gäbe es möglicherweise Anregungen der Lengericher Bürger, die Eingang in die endgültige Planung finden könnten.

Der Wettbewerb und die Umgestaltung der Fußgängerzone sind Teil des Inte­grierten Stadtentwicklungskonzeptes (Isek), das im Herbst 2017 vom Stadtrat auf den Weg gebracht worden ist. Sie gehören zu den ersten Projekten aus einem ganzen Katalog an Maßnahmen, die umgesetzt werden sollen. Bei der Deckung der Kosten wird unter anderem auf Mittel aus Förderprogrammen gesetzt.

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