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Aabach ist teilweise ausgetrocknet

Den Fischen etwas Zeit verschafft

Lengerich

Seit Monaten sorgt sich Frank Jänsch um das „Sorgenkind Aabach“ und den Fischbestand. Um ein hitzebedingtes Fischsterben zu verhindern, inspizieren er und Gewässerwart Dennis Müller an heißen Sommertagen zwei bis drei Stunden täglich Teiche und Bäche, die der Verein gepachtet hat und jedes Jahr mit Fischbrut besetzt.

Von Joke Brocker

Ausgetrocknet ist der Aabach (großes Foto) unweit der Eislaufwiese. Frank Jänsch, Vorsitzender des Angelvereins Lengerich, sorgt sich schon lange um den Bach. Gerade erst haben die Petrijünger Fische retten müssen. Foto: Olaf Höfter

Dass man mit Gummistiefeln durch den Aabach waten konnte, sei ja nichts Neues, sagt Olaf Höfter. Aber dass das Bach-Bett unweit der Eislaufwiese (In den Rietbroken) so trocken ist, dass man zu Fuß und ganz ohne Gummistiefel hindurchspazieren kann, hat auch ihn überrascht. „Vor zwei Wochen hat es einmal ,normal‘ geregnet und innerhalb weniger Stunden war der Aabach voll, das Wasser war sehr trübe, aber innerhalb von 36 Stunden war es wieder wie vorher, ein Rinnsal“, wundert er sich und fragt sich, ob es nicht Möglichkeiten gibt, das Wasser länger zu halten.

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