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Lokale Allianz für Menschen mit Demenz plant ungewöhnliche Veranstaltung

Der Vereinsamung davontanzen

Lengerich

Mal für einige Stunden etwas Schönes bieten möchte eine lokale Allianz für Menschen mit Demenz diesen und deren Angehörigen mit einem Tanztee am Nachmittag des 18. Oktober. Vor allem Angehörige sollen bei Kaffee, Kuchen und Musik an diesem Nachmittag die Gelegenheit haben, mit anderen Angehörigen demenziell Erkrankter ins Gespräch zu kommen.

Stellten das Projekt „Tanztee für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen“ am Ort des Geschehens, dem Gemeindehaus von St. Margareta, vor (v. l.): Kaplan Ernst Willenbrink, die Ideengeber Andre Fauth und Henriette Wagner, Anke Frehse-Meyer (Krankenschwester in der Abteilung Gerontopsychiatrie der LWL-Klinik), Doris Richter (Kreis Steinfurt), Margret Heitkönig-Wilp (Hospiz-Verein für die Region Lengerich), Stephan Bögershausen (stellvertretender Pflegedirektor der LWL-Klinik), Tina Giesker (Pflegerische Stationsleitung in der Abteilung Gerontopsychiatrie der LWL-Klinik), Regine Groß (Stabsstelle Pflegeentwicklung in der LWL-Klinik). Foto: Joke Brocker

Weltweit sind laut Deutscher Alzheimer Gesellschaft etwa 55 Millionen Menschen von Demenzerkrankungen betroffen, Tendenz steigend. Doch obwohl in einer immer älter werdenden Gesellschaft immer mehr Menschen demenziell erkranken – 1,8 Millionen sind es gegenwärtig allein in Deutschland – , fühlen sich Betroffene und deren Angehörige vielfach ausgegrenzt und stigmatisiert. Nicht von ungefähr lautete das Motto des Welt-Alzheimertages und der am Sonntag zu Ende gehenden Woche der Demenz „Demenz – verbunden bleiben.“

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