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Stützpfeiler.org hilft einem Hospital in Lwiw

Der zweite Transport soll bald rollen

Lengerich/Lienen

Einen Transport hat der Lengericher Verein Stützpfeiler.org bereits auf den Weg in die Ukraine gebracht. Doch es wird weitergemacht, die Hilfe für ein Krankenhaus in Lwiw soll nicht abreißen.

Von Paul Meyer zu Brickwedde

Der große Lkw, der zum ersten Transport gehörte, wird in Lwiw entladen. Foto: Stützpfeiler.org e.V.

Die Lengericher Hilfsorganisation Stützpfeiler.org e.V. engagiert sich weiter massiv, um Menschen in der vom Krieg betroffenen Ukraine zu helfen. Nachdem bereits in der vergangenen Woche ein Transport mit Hilfsgütern auf den Weg und ans Ziel in Lwiw (Lemberg) gebracht worden ist, soll voraussichtlich am Donnerstag oder Freitag kommender Woche ein zweiter Konvoi starten, sagt die Vorsitzende Jutta Schulte. Sie spricht davon, dass es bislang sehr große Unterstützung gegeben habe – „das war richtig, richtig klasse“ – und hofft, dass es ähnlich weitergehe. Denn der Bedarf und die Not seien unverändert sehr groß.

Dabei konzentriert der Verein seine Hilfe auf ein Krankenhaus in der westukrainischen Großstadt, zu dem es dank persönlicher Kontakte zu dortigen Medizinern einen sehr engen Draht gibt. Somit sind die Aktiven von Stützpfeiler.org und ihre Unterstützer vor allem bemüht, entsprechende Artikel und Ausstattung zu besorgen. Jutta Schulte berichtet, dass sich die Bedarfsliste im Vergleich zum ersten Transport verändert habe. Benötigt würden unter anderem Verbandsmittel, hoch dosierte Schmerzmittel oder auch Narkosemittel und Kochsalzlösungen. Feldbetten finanziere und organisiere der Lengericher Verein „Aktion Würde und Gerechtigkeit“, nennt die Vorsitzende ein Beispiel, woher überall Spenden und Beistand kommen.

Angesichts dessen, was alles benötigt wird, betont Jutta Schulte auch den hohen Stellenwert von Geldspenden. So bemühe man sich unter anderem, dringend benötigte Krankenwagen für das Hospital zu organisieren. Trotz Kontakten zu Rotem Kreuz und Feuerwehr sei das ein sehr herausforderndes Unterfangen und wohl nur durch den Kauf gebrauchter Fahrzeuge zu realisieren. Die Lengericherin bittet auch, auf Sachspenden wie Kleidung oder Spielzeug zu verzichten.

Sammelstellen wird wieder St. Margareta in Lengerich und Maria Frieden in Lienen. Und wie beim ersten Transport soll das Material dann in einer ersten Etappe nach Paderborn gebracht werden, wo es von Spediteur Maik Menke in Empfang genommen wird. Er sei einer der Stützpfeiler-Schirmherren und habe bereits die erste Tour in die Ukraine mitgemacht, so Jutta Speidel. Da seien aus Lengerich 15 Tonnen Hilfsmaterial nach Lwiw gegangen. „Und es kommt wirklich zu 100 Prozent bei dem Krankenhaus an“, versichert die Vorsitzende.

Wer Näheres über das Ukraine-Projekt des Vereins erfahren möchte, hat dazu am Sonntag, 13. März, Gelegenheit. Dann ist der Spediteur um 11 Uhr zu Gast im Gottesdienst in Maria Frieden

Mehr Informationen über den Verein gibt es im Internet unter https://www.stuetzpfeiler.org/ sowie per E-Mail unter info@stuetzpfeiler.org. Die Bankverbindung für Spenden lautet Volksbank Westerkappeln-Saerbeck IBAN DE45 4036 1627 0052 0153 00 Stützpfeiler.org e.V.

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