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Erörterungstermin in Gempthalle

Diskussion über Entfristung in Höste

Lienen/Lengerich

Nachdem die Firma Dyckerhoff beim Kreis Steinfurt beantragt hatte, die zuvor befristet genehmigte Erweiterung des Steinbruchs Höste in Lienen unbefristet weiter betreiben zu dürfen, hatte der Kreis am Mittwoch zum Erörterungstermin in die Gempthalle eingeladen.

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Unter dem Steinbruch in Höste befindet sich eine Kalktuffquelle, die durch das Mehr nach Abbau nicht beeinträchtigt werden darf. Foto: Michael Baar

Nachdem die Firma Dyckerhoff beim Kreis Steinfurt beantragt hatte, die zuvor befristet genehmigte Erweiterung des Steinbruchs Höste in Lienen unbefristet weiter betreiben zu dürfen, hatte der Kreis am Mittwoch zum Erörterungstermin in die Gempthalle eingeladen. In der Versammlung hatten neben Bürgerinnen und Bürgern (rund ein Dutzend waren nach Auskunft von Heiner Bücker vom Umwelt- und Planungsamt des Kreises als genehmigender Behörde vor Ort) Behörden und Initiativen die Gelegenheit, Einwendungen gegen den Änderungsantrag vorzutragen und die unterschiedlichen Standpunkte zu diskutieren.

Unter anderem ging es um die FFH (Flora-Fauna-Habitat) Verträglichkeitsprüfung. Unterhalb des Steinbruchs befinde sich eine Kalktuffquelle, die durch das Vorhaben nicht beeinträchtigt werden dürfte, führte Bücker als Beispiel an.

Rede und Antwort in der Versammlung, die von Dr. Rolf Winters, Leiter der Immissionsschutzbehörde des Kreises, geleitet wurde, stand die Dyckerhoff-Geschäftsführung. Ebenfalls vor Ort waren Lienens Bürgermeister Arne Strietelmeier und Bauamtsleiter Nico Königkrämer.

Angesetzt sei der Termin bis zum späten Nachmittag. Bei Bedarf werden am Donnerstag weiter diskutiert, kündigte Bücker gestern an.

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