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Nach eineinhalb Jahren wieder eine Blues-Session in der Gempt-Halle

Dreimal „G“ – und dann ohne Maske feiern

Lengerich

Nach knapp eineinhalb Jahren wagt die Gempt-Halle einen Neustart. Am 1. September steht die Blues-Session auf dem Kalender, am 5. September lädt Anka Zink zur Vorpremiere ihres neuen Programms „Gerade noch mal gut gegangen“.

Die Gempt-Halle öffnet am 1. September wieder ihre Türen. Foto: Michael Baar

Am Mittwoch, 1. September, findet nach fast eineinhalb Jahren im Gempt-Bistro wieder eine öffentliche Veranstaltung statt. Die Blues-Session mit der „Hausband der Gempt-Halle“ rund um den Lengericher Gitarristen Kai Strauss geht fast seit Beginn des Veranstaltungsbetriebes regelmäßig am ersten Mittwoch der Monate September bis April über die Bühne und ist somit eine feste Größe. Passender könnte ein Auftakt nicht sein, finden die Veranstalter.

Am 5. September wird mit Anka Zink und ihrem Programm „Gerade noch mal gut gegangen“ ebenfalls eine alte Bekannte zu sehen sein. Sie war bereits für einige Vorpremieren zu Gast in Lengerich. Insgesamt also herrsche Aufbruchstimmung bei der Bürgerstiftung, heißt es im Pressebericht. Von „einem Aufbruch“ spricht Hallenmanager Michael Rottmann, der auch kleine organisatorische Änderungen mit sich bringe: „Wir werden für die beiden ersten Veranstaltungen natürlich die 3G-Regel beachten, in beiden Fällen mit der Variante der PCR-Testung, da es durch das gastronomische Angebot bei beiden Veranstaltungen sicher auch Bewegung im Raum geben wird.“ Der Einlass wird also ausschließlich mit dem Nachweis der vollständigen Impfung, der Genesung oder einem PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, in Verbindung mit einem amtlichen Ausweis ermöglicht werden.

„Die Sicherheit und Beachtung der gültigen Verordnung gehen vor, und an dieser Stelle wird es keine Ausnahmen und keinen Verhandlungsspielraum geben können“, so Rottmann. Dafür gebe es nach dem Einlass ein uneingeschränktes Erlebnis, denn Masken- und Abstandspflicht müssten dann nicht mehr eingehalten werden. Im Gegensatz zur Zeit vor Corona gebe es jetzt auch die Tickets für die Blues Session bei der Tourist-Information und im Büro der Gempt-Halle im Vorverkauf. „Wir möchten niemanden, der sich womöglich noch testen lassen hat, nach Hause schicken, weil das Platzangebot nicht ausreicht“, so Rottmann und empfiehlt daher, sich mit einem Ticket im Vorverkauf die Zugangsmöglichkeit zu sichern, auch wenn es wie gewohnt eine Abendkasse geben wird.

Hilfreich sei die Lüftungsanlage der Gempt-Halle, die sowohl im Bistro als auch in der Halle nicht umwälze, sondern stets für Frischluft von außen sorge und neben Desinfektion ein wesentlicher Bestandteil des notwendigen raumbezogenen Hygienekonzeptes sei“, erläutert der Hallenmanager.

Und dann gebe es neben dem Vorverkauf noch eine weitere Änderung, so Rottmann: „Nach mehr als 15 Jahren haben wir uns zu einer Preisanpassung bei der Blues-Session entschlossen. Die Eintrittskarten werden nun zwölf statt bisher neun Euro kosten.“ Notwendig mache dies auch die Steigerung der Personal- und Betriebskosten. Eine Einschätzung, die offenbar auch Anka Zink teilt, die Wert darauf lege, den Eintrittspreis von 20 Euro um eine Gebühr von zwei Euro für das Personal zu ergänzen.

für beide Veranstaltungen sind im Büro der Gempt-Halle und in der Tourist-Information erhältlich. Preise: Blues Session am 1. September zwölf Euro (ermäßigt für Schüler, Arbeitssuchende und Studenten sechs Euro); Anka Zink am 5. September 20 Euro plus zwei Euro Servicegebühr.

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