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Das David Lübke Trio gastiert bei „Sonntagsschön“ im Soundgärtchen

Ein bisschen wie einst Reinhard Mey

Lengerich

Die Musik lockte weitere Zuhörer von der Straße, am Ende gab es Applaus auch von den Balkonen in der Nachbarschaft. Der Auftakt zu den „Sonntgsschön“-Auftritten im Soundgärtchen war ein voller Erfolg dankt des David Lübke Trios.

Boten beste Liedermacher-Unterhaltung: Das David Lübke Trio mit (von links) Filip Sommer, David Lübke und Moritz Brömmer. Foto: Thomas Haltermann

„Hinreißend! Mitreißend!“ Mit diesen Worten haben Iris Gottwald und Thomas Haltermann, Veranstalter der Soundgärtchen-Konzertreihe in Lengerich, den „Sonntagsschön“-Auftritt des David Lübke Trios im Soundgärtchen nach der Show kommentiert. Die drei Musiker David Lübke (Gesang, Gitarre, Banjo), Moritz Brümmer (Cello) und Filip Sommer (Geige, Mandoline), begeisterten das Publikum am Sonntag 90 Minuten lang mit deutschsprachigen Songs über die Liebe, das Leben und über Osnabrück. Strahlend blauer Himmel und ein gut gefülltes Soundgärtchen bildeten den perfekten Rahmen für das Unterhaltungsprogramm. Das Soundgärtchen-Team hatte im Hinterhofgarten an der Bahnhofstraße 28 kleine Tischgruppen aufgestellt und sie mit frischen Blumen und Großmutters Kaffeeservice dekoriert. Rund 50 Gäste nahmen um 15 Uhr ihre Plätze ein – einige weitere, angelockt von den musikalischen Klängen der Band, kamen im Lauf des Konzertes spontan hinzu.

„David Lübke ist ein musikalischer Geschichtenerzähler, wie es in den 1970er-Jahren Reinhard Mey oder Hannes Wader waren, musikalisch geprägt vom Folk mit unverkennbar irischen Einflüssen und Bluesgras-Elementen“, beschreibt Thomas Haltermann den Kopf des David Lübke Trios. Mal sind es kleine Alltagsgeschichten, mal gesellschaftskritische Songs, mit denen der Liedermacher die Besucher erreichte, unterstützt von seinen Mitspielern Moritz Brömmer und Filip Sommer.

Spätestens mit seinem Song „Zum Glück nur Osnabrück“, in dem David Lübke das Thema Trennung im fetzigen Bluesgras-Stil besang, gab es bei den Besuchern im Soundgärtchen kein Halten mehr, heißt es in einer Pressemitteilung. Es wurde laut mitgeklatscht, gejohlt, die Füße wippten hin und her und die lauten „Zugabe“-Rufe nach dem abschließenden Hannes Wader-Klassiker „Heute hier – morgen dort“ schallten sogar von den Terrassen der Nachbarschaft ins Soundgärtchen hinüber.

Am Freitag, 18. Juni, gastieren Lia und Frink mit deutschsprachiger Musik im Soundgärtchen, Bahnhofstraße 28. Beginn des Konzertes ist um 19.30 Uhr. Zu beachten sind entsprechende Corona-Regeln.

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