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Beeindruckende Spende in schweren Zeiten

Sternschnuppe übergibt 50 .000 Euro an die Kinderkrebshilfe Münster

Lengerich

Die Corona-Pandemie, sagt Frank Derner, habe die Arbeit des Vereins Sternschnuppe-Kinderkrebshilfe Lengerich in den zurückliegenden Monaten stark beeinflusst. Keine Stadtfeste, bei denen die engagierten Mitglieder Kaffee und Kuchen verkaufen konnten, keine anderweitigen Aktionen. Umso beeindruckender ist das, was die Vorstandsmitglieder da am Ende eines ökumenischen Gottesdienstes gestern Nachmittag Zahl für Zahl aufdeckten: 50 000 Euro stand da schwarz auf weiß.

Die Vorstandsmitglieder der Sternschnuppe-Kinderkrebshilfe Lengerich um Frank Derner (2. von links) übergaben im Rahmen eines emotionalen Gottesdienstes 50 000 Euro an Rainer Schwital (3. von links) von der Kinderkrebshilfe Münster. Foto: Mareike Stratmann

Die Corona-Pandemie, sagt Frank Derner, habe die Arbeit des Vereins Sternschnuppe-Kinderkrebshilfe Lengerich in den zurückliegenden Monaten stark beeinflusst. Keine Stadtfeste, bei denen die engagierten Mitglieder Kaffee und Kuchen verkaufen konnten, keine anderweitigen Aktionen. Umso beeindruckender ist das, was die Vorstandsmitglieder da am Ende eines ökumenischen Gottesdienstes gestern Nachmittag Zahl für Zahl aufdeckten: 50 000 Euro stand da schwarz auf weiß.

Diese riesige Summe – die zweithöchste seit Bestehen des Vereins 2008 – wird der Lengericher Verein an die Kinderkrebshilfe Münster überweisen. Und damit, so deren Schatzmeister Rainer Schwital, könne „vieles bewegt werden“. Das Geld werde in Mut-mach-Perlenketten, in die Kunst-, Musik- und neuerdings auch Sporttherapie von erkrankten Kindern gesteckt, es werde für die Forschung und Rehabilitation verwendet. Und ganz wichtig: Die psychologische Betreuung könne damit im aktuellen Umfang gesichert werden. „Wir sagen vielen, vielen Dank.“

Mehr als 400 000 Euro sind damit insgesamt schon aus Lengerich nach Münster geflossen. Und die hiesigen Vorstandsmitglieder reichten den Dank direkt an die unermüdlichen Spender weiter – „weil wir sie zum Teil gar nicht alle persönlich oder schriftlich erreichen können“, wie Christiane Meyer zu Düte sagte.

„Sternschnuppen bringen Bewegung in den Himmel. Sie leuchten, wenn es dunkel wird.“ Mit sehr gefühlvollen Worten und auch nachdenklich stimmenden Geschichten hatten Eugen Chrost und Harald Klöpper das Handeln der „Sternschnuppe“ gewürdigt, dessen Bedeutung aufgezeigt und gesellschaftliche (Fehl-)Entwicklungen hinterfragt. „Die ‚Sternschnuppe‘ lässt die Schwachen nicht allein. Sie schenkt denen Zeit, denen es nicht so gut geht“, lobten die Geistlichen, die dem ökumenischen Gottesdienst auch mit musikalischen Beiträgen auf Harfe und Blockflöte einen würdigen Rahmen verliehen.

Selbst der Vorsitzende Frank Derner sprach im Anschluss von einer „unglaublichen Summe“, die trotz Corona in den vergangenen knapp zwölf Monaten durch Kronkorken- und Pfand-Aktionen, Kollekten, ein Golfturnier sowie Spenden zusammengekommen ist. Und dann hatte er noch eine Bitte: Wer Hortensienblüten und Obst übrig hat, kann sich gerne melden. Auf dass auch durch Bastelprojekte und Marmeladenverkauf fortan weiterhin viel Geld für schwer erkrankte Kinder gesammelt werden kann.

www.sternschnuppe-kinderkrebshilfe.de

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