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"Klumpfuß"-Behandlung 

Eine Operation, die das Leben verändert

Lengerich

Lidia hat es in diesen Tagen und Wochen nicht leicht. Das Mädchen aus Angola ist fern der Heimat und fern der Familie in Deutschland. Sprache, Essen, Kultur – alles ist für sie fremd. Und doch bietet der Aufenthalt ihr eine große Chance. Die Zwölfjährige hat Klumpfüße, ihr linker Fuß wurde nun in der Helios-Klinik operiert. Ärztin Dr. Katrin Siemann sagt, der Eingriff sei erfolgreich gewesen.

Von Paul Meyer zu Brickwedde

Dr. Stefan Garmann und Dr. Katrin Siemann sind zufrieden mit ihrer jungen Patientin aus Angola. Lidia wurde kostenlos in der Helios-Klinik operiert. Die Kosten für ihre Behandlung dürften alles in allem im niedrigen fünfstelligen Euro-Bereich liegen. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Mit zwölf Jahren wochenlang allein in einem fremden Land, umgeben von Menschen, die sich in einer unverständlichen Sprache unterhalten, denen man aber irgendwie vertrauen muss. Die Familie tausende Kilometer entfernt. Vieles von dem, was um einen herum passiert, ist nur schwer nachzuvollziehen: Das Essen, die Kleidung, die Häuser, die Kultur, alles ist anders als in der Heimat. Es wundert niemanden im Umfeld der zwölfjährigen Lidia, dass das Mädchen derzeit oft traurig und ziemlich schüchtern wirkt. Und doch sind in der Helios-Klinik alle überzeugt, das Richtige zu tun. Dort ist die junge Angolanerin operiert worden und bleibt noch bis Mitte kommender Woche.

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