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Hilfe für Hochwasser-Geschädigte

Einsatzkräfte des THW sind zurück

Lengerich

Nachdem die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr bereits vor ein paar Tagen aus dem Hochwassergebieten zurück nach Lengerich gekommen sind, haben jetzt auch die Kräfte des THW-Ortsvereins den Heimweg angetreten. Sie sind „erschöpft, aber gesund“, sagt der Ortsbeauftragte des Technischen Hilfswerks.

Helfer des THW Lengerich mit der Großpumpe Hannibal am Eingang eines vom Hochwasser überfluteten Tunnels, der von den Einsatzkräften ausgepumpt wurde. Foto: THW

Am Donnerstagabend sind die elf Helfer des THW-Ortsvereins Lengerich von ihrem Hilfseinsatz im Hochwasser-Katastrophengebiet im Westen Nordrhein-Westfalens zurückgekehrt. „Erschöpft, aber gesund“, bilanziert Karsten Grundmeier den am Freitag der Vorwoche begonnenen Einsatz.

Während die Helferinnen und Helfer gestern die Einsatzbereitschaft der THW-Gruppe wiederherstellten, war Wolfgang Lutterbey noch im Katastrophengebiet unterwegs. „Er ist als Baufachberater dort mit einem Kollegen aus Beckum unterwegs“, erläutert der Ortsbeauftragte des THW Lengerich im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten.

Der Lengericher – Statiker und Architekt – inspiziert gemeinsam mit dem Fachkollegen Häuser, die möglicherweise vom Einsturz bedroht sind. Anschließend geben sie eine Einschätzung ab, was nach ihrem Dafürhalten mit der Immobilie geschen sollte. „Das ist eine reine Empfehlung, keine Vorgabe“, weist Karsten Grundmeier im Gespräch mehrfach darauf hin, dass die Meinung der Fachleute nicht verbindlich von den Hauseigentümern umgesetzt werden muss.

Mit der Rückkehr des Baufachberaters rechnete der Ortsbeauftragte im Verlauf des Freitags. Als letztes Mitglied des THW-Ortsverbandes ist derzeit noch Daniel Schaffer im Katastrophengebiet unterwegs. Der Fachberater ist dort mit Kolleginnen und Kollegen aus Münster im Einsatz.

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