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Eismanufaktur „Café e Gelati“ in der Bahnhofstraße

Eiskalte Geschmacksexplosion

Lengerich

Alles ist hausgemacht. Darauflegen Vijoleta Lorja und Luigi Galetta wert. Sie haben sich mit einem eigenen Eiscafé ihren Lebenstraum erfüllt und verwöhnen ab sofort ihre Gäste an der Bahnhofstraße.

Gernot Gierschner

Vijoleta Lorja und Luigi Galetta zaubern handgemachte Köstlichkeiten. Foto: Gernot Gierschner

Bereits am 15. März erfüllten sich Vijoleta Lorja und Luigi Galetta ihren Lebenstraum – das eigene italienische Eiscafé. Mitten in der Fußgängerzone in Lengerich an der Bahnhofstraße 5-7 werden ab sofort original italienisches Eis, leckere italienische Kuchenspezialitäten und handgemachter Espresso kredenzt.

„Und alles hausgemacht“, darauf legt Luigi Galetta großen Wert. Wenn er von seinen Eiskreationen schwärmt, ist der temperamentvolle Italiener nicht zu bremsen. Dass er „Gelatiere“ (Eismacher) mit großer Leidenschaft ist, wird deutlich, wenn die Rezepte und Zutaten seiner Eisspezialitäten aus ihm heraussprudeln. Da gibt es zum Beispiel „Zuppa inglese“, ein italienisches Biskuitdessert. Die Süßspeise gilt als Spezialität der italienischen Region Emilia-Romagna. Luigi verspricht eine: „Explosion von Geschmack“ – wenn Sahne, Frucht und Eis aufeinandertreffen – für seine „Kreation Passion“. Er experimentiert mit Karamell, Feige oder den berühmten grünen Pistazien aus Sizilien, auch ein kunterbuntes glänzendes Kindereis ist im Sortiment.

Pistazien aus Sizilien

„Wir sind eine Eismanufaktur“, ergänzt Vijoleta Lorja. Nur original italienische Zutaten und eine alte Eismaschine – mehr braucht es nicht, um wirklich traditionelles italienisches Eis herstellen zu können, versichern die beiden.

Auch beim Kaffeeautomaten hat sich Luigi Galetta nicht für ein vollautomatisches Modell entschieden. Handgemachter Espresso und Latte Macchiato sorgen ab sofort für typisch italienische Momente in Lengerich.

Typisch italienisch auch das Konzept mit Selbstbedienung. Zur Zeit stehen Corona-bedingt noch keine Tische und Stühle im Ladenlokal. Das wird sich nach der Pandemie natürlich ändern, aber auch dann muss sich der Gast „Speis und Trank“ am Tresen abholen und selbst entscheiden, zu verweilen oder den Eisbecher mit nach Hause zu nehmen. Die Verpackung wird nachhaltig und umweltfreundlich sein, verspricht der Chef, und die Waffeln sind natürlich glutenfrei.

Vijoleta Lorja

Seit vier Jahren leben und arbeiten die Unternehmensgründer in Deutschland und fassten vor gut einem Jahr den Entschluss, sich mit einem eigenen Eiscafé selbstständig zu machen. Auch Corona konnte sie dabei nicht abschrecken.

Bei dem Ladenlokal in der Lengericher Fußgängerzone hätten sie sofort gespürt: „Hier sind wir richtig“ und haben zugegriffen. „Wir haben es nicht bereut“, versichert Vijoleta Lorja. „Die Lengericher sind sehr nett und neugierig.“ Schon die ersten ungewöhnlich warmen Tage im März seien ein toller Erfolg gewesen, berichtet die Chefin stolz und präsentiert die positiven Kommentare begeisterter Kunden, die sich im sozialen Netzwerk geäußert haben.

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