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DRK-Kreisverband sucht Ehrenamtliche für Kleiderläden

Engpässe bei „Jacke wie Hose“

Lengerich/Ibbenbüren

Drei Kleidershops betreibt der DRK-Kreisverband im Tecklenburger Land, davon einen in Lengerich. Die Einnahmen aus den Ladengeschäften leisten einen Beitrag zur Arbeit an verschiedenen sozialen Projekten des Roten Kreuzes, betonen die Verantwortlichen. Um die Kleiderläden betreiben zu können, ist das DRK auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen – und sucht dringend Verstärkung.

Monika Meier arbeitet seit 2008 hauptamtlich im Kleidershop des DRK in Ibbenbüren. Foto: DRK Tecklenburger Land

Der DRK-Kreisverband betreibt insgesamt drei Kleidershops im Tecklenburger Land, davon einen in Lengerich. Die Einnahmen aus den Ladengeschäften leisten einen wichtigen Beitrag zur Arbeit an verschiedenen sozialen Projekten des Roten Kreuz, betonen die Verantwortlichen. Um die Kleiderläden betreiben zu können, ist das DRK auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen. Und da braucht es Verstärkung.

Wenn Monika Meier den DRK-Kleidershop „Jacke wie Hose“ in Ibbenbüren aufschließt, freut sie sich schon auf den bevorstehenden Arbeitstag. Die Ibbenbürenerin arbeitet seit 2004 beim DRK, seit 2008 hauptamtlich im Kleidershop an der Groner Allee. „Die Kolleginnen hier sind toll, wir haben immer viel Spaß zusammen“, freut sich Meier. Genug zu tun haben die Mitarbeiterinnen auch.

„Während der vergangenen Lockdowns hatten die Menschen viel Zeit, die Kleiderschränke einmal zu sortieren, so haben wir über die letzten Monate viel neue Ware erhalten“, sagt Bernadette Wiegand, Vorstandsvorsitzende des DRK-Kreisverbands im Tecklenburger Land.

Die neuen Kleidungsstücke müssen gesichtet und sortiert, ausgezeichnet und im Ladengeschäft verräumt werden. In der Vergangenheit haben viele Ehrenamtler mit angepackt, durch Corona gibt es aber immer wieder Engpässe. Gerade die älteren Freiwilligen, die sich in ihrer Freizeit gerne für einen guten Zweck engagieren wollen, seien aus Angst vor Ansteckung zuhause geblieben, so das Rote Kreuz. Das sorge für Probleme beim Betrieb der Shops.

Neben dem Geschäft in Lengerich (gegenüber von Rewe an der Wielandstraße) betreibt das DRK Filialen in Ibbenbüren und Recke. In allen drei Geschäften würden die geltenden Hygienemaßnahmen streng eingehalten und kontrolliert, versichert der Kreisverband. So sei Kunden der Zugang zu den Ladengeschäften aktuell nur im Rahmen der 2G-Regelung (geimpft oder genesen) gestattet.

Um weiterhin ein umfangreiches Angebot aus Kleidungsstücken, Spielen, Büchern und kleineren Haushaltswaren anbieten zu können, sucht das Deutsche Rote Kreuz ehrenamtliche Mitarbeiter für die drei Shops. „Wir freuen uns über jeden, der uns bei unserer Arbeit unterstützen möchte“, sagt Wiegand. In welchem zeitlichen Rahmen sich dieses Engagement abspielen soll, stehe den Ehrenamtlern frei. Die Stunden könnten flexibel geplant werden. „Es wäre toll, wenn uns interessierte Freiwillige für etwa drei Stunden pro Woche bei der Arbeit in den Kleidershops helfen könnten“, sagt Monika Meier.

Das Engagement findet nach Angaben des DRK im Rahmen eines Ehrenamtes statt, eventuelle Fahrtkosten würden dem ehrenamtlich Mitarbeitenden erstattet.

Wer Interesse daran hat, einen der drei Kleidershops „Jacke wie Hose“ des DRK zu unterstützen, kann sich telefonisch an Tatjana Hofmann (0 54 51/59 02-22) beim Kreisverband des DRK wenden.

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