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Kandidatur für den Landtag

Frank Sundermann will wieder antreten

Tecklenburger Land

Frank Sundermann möchte erneut für den Landtag kandidieren. Das kündigte er jetzt an.

-fk-

Frank Sundermann möchte erneut in den Landtag. Foto: Frank Klausmeyer

Frank Sundermann will am 15. Mai kommenden Jahres erneut als Direktkandidat der SPD für das Landtagsmandat im Wahlkreis 82/Steinfurt III antreten. Das hat der 55-Jährige am Freitagabend anlässlich der Jahreshauptversammlung seines Ortsvereins in Westerkappeln angekündigt.

„Ich habe Lust dazu und die habe ich, weil es die Menschen sind, für die ich mich einsetzen möchte“, erklärte Sundermann zu seiner Motivation. Seine Kandidatur muss allerdings noch von der Wahlkreisdelegiertenkonferenz der SPD am 28. Oktober bestätigt werden. „Ich gehe davon aus, dass ich von den neun Ortsvereinen unterstützt werde“, sagte Sundermann. Zum Landtagswahlkreis 82 (Steinfurt III) gehören die Kommunen Hopsten, Ibbenbüren, Lengerich, Lienen, Lotte, Mettingen, Recke, Tecklenburg und Westerkappeln.

Frank Sundermann

Im Falle seiner Nominierung käme es am 15. Mai zum direkten Duell mit dem nordrhein-westfälischen Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann (Riesenbeck), der in dieser Woche bei der Aufstellungsversammlung der CDU in Lengerich mit großer Mehrheit zum Unionskandidaten für das Tecklenburger Land gekürt worden ist.

Vor heimischer Kulisse hielt Sundermann am Freitagabend schon einmal eine kleine Bewerbungsrede. „Ich denke dass dieses Land eine andere Regierung verdient hat“, erklärte der Landtagsabgeordnete. Vier Themen seien für die kommenden Jahre besonders wichtig: Bildung, Mobilität, Wohnen sowie Energie- und Klimaschutz.

Vor allem gehe es ihm um die Menschen „und die kleinen Dinge, die wir lösen können“, sagte Sundermann und nannte als Beispiel aus seinem Wahlkreis ein Kind mit Beeinträchtigungen, das zehn Jahre zur Schule nach Osnabrück gehen konnte und auf plötzlich auf Anweisung der Bezirksregierung den viel weiteren Weg nach Münster habe nehmen sollen. „Wenn man solchen Leuten helfen kann, weiß man, warum man das macht“, meinte der Westerkappelner.

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