Videobotschaften des Bürgermeisters

Geballte Infos in kurzen Filmen

Lengerich

Die Corona-Pandemie war Auslöser für die Videobotschaften, die Bürgermeister Wilhelm Möhrke seitdem erstellt. Zunächst im wöchentlichen Rhythmus, inzwischen alle 14 Tage gibt der Verwaltungschef einen Überblick über den Stand der Dinge in der Stadt.

Michael Baar

Bürgermeister Wilhelm Möhrke auf dem Spielplatz im Quartier L. Dort wurde am 29.Mai die Videobotschaft aufgenommen. Foto: Stadt Lengerich

Von der Resonanz auf seine Videoansprachen ist Wilhelm Möhrke überrascht. Weit über 2000 Aufrufe sind bei seinen inzwischen zehn kurzen Filme gezählt worden. „Damit hätte ich nie gerechnet“, sagt er im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten.

Am 25. März hat er sich das erste Mal via Video auf der Internetseite der Stadt zu Wort gemeldet. Bis zum 14. Mai hat er wöchentlich zu verschiedenen Themen Stellung bezogen. Anfangs natürlich zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Stadt. Immer verbunden mit einem Dank an die Bürgerinnen und Bürger für deren besonnenes Verhalten.

„Das angemessene Verhalten habe ich immer wieder eingefordert“, räumt er gegenüber den WN ein. Hinzu gekommen seien bei den jüngsten Aufnahmen dann auch Hinweise auf die „demokratischen Spielregeln“. Und, dieser Hinweis ist ihm wichtig, „es ist fast unmöglich, völlig emotionslose, sachlich saubere Entscheidungen zu treffen“. Hier stehe für ihn immer die Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund. Dabei bewege man sich immer auf schmalen Grat. Es dürfe weder Hysterie gefördert, noch Gleichgültigkeit gezeigt werden.

Dabei beschränkt sich Wilhelm Möhrke bei den Aufnahmen keineswegs auf sein Büro. Die jüngste Botschaft wurde am 29. Mai auf dem Spielplatz im Quartier L aufgenommen. Dass dieses Areal mit erheblicher Verspätung erst zur Nutzung freigegeben worden ist (WN berichteten), erwähnt er nicht. Dafür kündigt er an, dass am 3. Juni das Freibad in den Rietbroken wieder öffnen wird und erwähnt auch, dass dort aufgrund der Corona-Pandemie unter anderem die Aufenthaltsdauer begrenzt werden muss.

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