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Erstes Stiftungsfest in Haus Vortlage

Gnadenfrist für den Jaguar

Lengerich

Pandemiebedingt ließ das erste Stiftungsfest in Haus Vortlage lange auf sich warten. Am Sonntag fand es endlich statt. Für die Stiftungsvorsitzende ein willkommener Anlass, langjährige Haus- und Garten-Engel zu ehren.

Von Joke Brockerund

Professorin em. Dr. Line Kossolapow (l.), Vorsitzende der Stiftung Haus Vortlage, und Vorstandsmitglied Sandor Ahlers (r.) überreichten den langjährigen Haus- und Garten-Engeln, darunter Marion Opara (2.v.l.) und Stella Renk (2.v.r.) Urkunden und Präsente. Ihr Dank galt auch Annegret Fischer, die verhindert war, Jürgen Kähker (kleines Foto) sowie (Bilderleiste unten, v. l.) Kurt Beerbaum, Ingrid Kämmerling, Wilhelm Sundermann und Erich Knemöller.Viele der geladenen Gäste hatten sich ein schattiges Plätzchen mit Blick auf den Jaguar-Oldtimer gesichert, dessen Versteigerung die Besitzerin des edlen Gefährts (kleines Bild) ankündigte.In einem Kurzvortrag erläuterte Professor Dr. Martin Winter, was sich hinter dem für Außenstehende etwas kryptischen Begriff „Gestaltete Interaktion“ – und damit dem inhaltlichen Stiftungszweck – verbirgt. Foto: Joke Brocker

Einer gewissen Blauäugigkeit seiner heutigen Besitzerin ist es zu verdanken, dass das ehemalige Rittergut Haus Vortlage in den spätern 1970er-Jahren nicht der Abrissbirne zum Opfer gefallen und das architektonisch reizvolle Kleinod vor den Toren der Stadt erhalten geblieben ist. Weil sich Professorin Line Kossolapow in das dem Untergang geweihte Gebäude schockverliebt hatte, wie man heute vermutlich sagen würde, und Liebe (glücklicherweise) blind macht, stürzten sie und ihre Freundin und Kollegin, Professorin Dr. Anneliese Mannzmann, sich in das Abenteuer Vortlage.

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