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Zum Jahresende ist Schluss

Helios-Klinik schließt geriatrische Frührehabilitation

Lengerich

Seit gut fünf Jahren betreibt die Lengericher Helios-Klinik einen geriatrischen Bereich. Nun kündigt das Krankenhaus an, mit Wirkung zum Jahreswechsel die geriatrische Frührehabilitation zu schließen. Sie habe sich nicht ausreichend etabliert, heißt es zur Begründung.

Die Lengericher Helios-Klinik. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Die Helios-Klinik in Lengerich wird ab dem 1. Januar 2022 keine geriatrische Frührehabilitation mehr anbieten. Bis Ende des Jahres ist dieser Bereich der Inneren Medizin noch für Patienten geöffnet. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Seit Juli 2016 betreibt die Helios-Klinik einen geriatrischen Bereich unter der Leitung von Natalja Allerborn, Oberärztin für Innere Medizin. Die Einheit für geriatrische Frührehabilitation auf der Station A1 hat nach Angaben des Krankenhauses durchschnittlich vier Patientinnen und Patienten im Monat behandelt.

Aufgrund der deutlich verschärften personellen Anforderungen des Medizinischen Dienstes im ärztlichen sowie im therapeutischen Bereich werde das Haus ab dem 1. Januar keine Komplexbehandlungen mehr in der geriatrischen Frührehabilitation anbieten können, begründen die Verantwortlichen die Entscheidung. „Dafür hat sich dieser Bereich in Lengerich leider nicht ausreichend etabliert“, stellt Frank Mönter, Geschäftsführer der Klinik, fest. Die Mitarbeitenden seien über den Schritt bereits durch die Geschäftsleitung informiert worden.

Nach Klinik-Angaben können bis zum 31. Dezember alle frührehabilitativen Patientinnen und Patienten durch das interdisziplinäre Team auf der Station A1 weiterhin behandelt werden.

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