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Auch während der Corona-Zeit öffnen Geschäfte ihre Toiletten für Kunden

Hilfe in dringenden Fällen

Lengerich

Auch das gehört zu Corona: In Zeiten der Pandemie kann es ein echtes Problem werden, unterwegs ein stilles Örtchen zu finden. Und wie sieht es in Lengerich aus? Offenbar weitaus weniger dramatisch – so zumindest der Eindruck nach einer Umfrage in der Innenstadt.

Von Paul Meyer zu Brickweddeund

Die einzige öffentliche Toilettenanlage in der Innenstadt neben der Stadtsparkasse hat keinen besonders guten Ruf. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde/dpa

An sich ist es ja etwas eher Intimes, der Gang zur Toilette. Doch auch das hat Corona verändert. Denn in Zeiten der Pandemie sind offenbar viele Bundesbürger in Not geraten, die unterwegs waren und nach einem stillen Örtchen suchten. Das hat ein erhebliches Medienecho gefunden. Der Tagesspiegel aus Berlin schrieb in einem Kommentar von einem „sanitären Ausnahmezustand“. Der Spiegel schilderte den Fall einer älteren Dame mit einem offenbar sehr dringenden Bedürfnis, der in ihrer Bank die Nutzung der Toilette untersagt worden war „unter Verweis auf Ansteckungsgefahr, das Infektionsschutzgesetz, Fürsorgepflicht gegenüber den Mitarbeitern etceterapipi“. Zahlreiche Regionalzeitungen bemängelten grundsätzlich, dass es zu wenig öffentliche Toiletten gebe. Es ließen sich noch zahlreiche weitere Beispiele anführen. Und in Lengerich? Kann offenbar weitgehend Entwarnung gegeben werden, so zumindest der Eindruck nach einer stichprobenartigen Umfrage in der Innenstadt.

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