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Anka Zink in der Gempt-Halle

Hurra, wir leben noch!

Lengerich

Die Künstlerin Anka Zink hat wohl gute Erfahrungen in Lengerich gemacht. Sonst würde sie die Gempt-Halle wohl nicht erneut als Ort der Vorpremiere für ein neues Bühnenprogramm wählen.

Anka Zink kommt nach Lengerich. Foto: Linn Marx/Ingo Burbach

Erneut hat Anka Zink die Gempt-Halle als Ort der Vorpremiere für ein neues Bühnenprogramm ausgewählt. „Gerade noch mal gut gegangen“ – so heißt es 5. September (Sonntag) ab 18 Uhr im sozio-kulturellen Zentrum.

Die Künstlerin ist also wieder am Start. „Zwar nicht an Bord der Blue-Origin-Rakete, aber ihren Rollkoffer für das Über-All hat sie sicherheitshalber schon gepackt. Hatten wir nicht vor, etwas aus dem Lockdown zu lernen? Knüpfen wir nach dem ganzen Corona-, Flut- und Feuerdesaster zuverlässig ans Wirtschaftswachstum an? Lassen wir die Frauen nach Homeoffice, Kinderbetreuung und Homeschooling am liebsten gleich auf dem Sofa sitzen? Wenigstens kann man mit Applaus die Miete bezahlen, Pfleger motivieren und Hilfskräfte trösten“, heißt es in der Ankündigung.

Zink fragt: „Wer soll das ganze Durcheinander in Ordnung bringen?“ Bill und Melinda Gates hätten andere Sorgen; Merkel, Jogi und Dieter Bohlen lägen schon am Pool. Und Nena? Ist irgendwo auf einem anderen Planeten. Blieben nur noch Arnold Schwarzenegger, Greta Thunberg und – sie selbst, Anka Zink. Da sie selbst zuerst auf der Erde nach intelligentem Leben suchen will, sei „Gerade noch mal gut gegangen“ wie eine Fahrt auf der Titanic, bei der ein Eisberg sicher umschifft werde, weil er aus Plastik ist.

„Ein visionäres Programm mit hohem Wellengang und einer sturmerfahrenen Anka Zink“, verspricht der Veranstalter, „die uns Mut gegen das „Zurück-zur-Normalität-Virus“ einimpft und uns in Lichtgeschwindigkeit durch die Stimmungsschwankungen beamt.“

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