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Gesundheitspersonal 

Keine Engpässe in Pflegeeinrichtungen durch Impfpflicht befürchtet

Lengerich

Die hiesigen Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen sind auf die ab 15. März bundesweit geltende Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal gut vorbereitet, wie es scheint. Es sind offenbar nur wenige Mitarbeiter, die sich nicht haben impfen lassen oder sich nicht impfen lassen wollen – und damit gegebenenfalls eine Kündigung in Kauf nehmen müssten.

Von Joke Brocker und Paul Meyer zu Brickwedde

Die Impfquote unter den Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegesektor in Lengerich scheint recht hoch zu sein. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Der Bundestag hat vor knapp vier Wochen einen gemeinsamen Gesetzentwurf von SPD, Grünen und FDP zur Stärkung der Impfprävention gegen Covid 19 beschlossen. Dieser sieht vor, dass in bestimmten Einrichtungen und Unternehmen tätige Personen geimpft oder genesen sein oder ein ärztliches Zeugnis über das Bestehen einer Kontraindikation gegen eine Impfung gegen Covid-19 besitzen müssen. Unter Hinweis darauf, dass dem Personal in Gesundheitsberufen und Berufen, die Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderungen betreuen, eine besondere Verantwortung zukomme, da es intensiven und engen Kontakt zu Personengruppen mit einem hohen Infektionsrisiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf habe, verständigte sich die Koalitionsfraktion auf eine ab 15. März geltende Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal. Die hiesigen Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen sind, so scheint es, gut vorbereitet.

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