Pfarrer Peter Kossen über seinen Weg ins Priesteramt

„Kirche ist, für Schwache eintreten“

Lengerich

Dass er einmal Priester werden könnte, haben andere ihm eher zugetraut als er sich selbst. Jetzt ist Peter Kossen seit 25 Jahren katholischer Geistlicher. Bundesweit bekannt geworden ist er durch sein Engagement für sozial Benachteiligte, speziell Arbeitsmigranten. 

Von Michael Baar

Peter Kossen mit einem Fischernetz, das ihn seit vielen Jahren begleitet. Foto: Michael Baar

Der erste Impuls. Priester zu werden, kam von seinem Heimatpfarrer. „Der hat gesagt, überleg Dir das mal – aber ich konnte da nicht viel mit anfangen.“ Unwillkürlich lächelt Peter Kossen. Auch in der Schule wird er auf das Thema angesprochen. „Wenn die das sagen, kann man ja mal darüber nachdenken“, blickt der 52-Jährige zurück. Inzwischen ist er seit 25 Jahren katholischer Pfarrer.

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