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Pendlerstatistik NRW

Lengerich liegt im Landestrend

Lengerich/Tecklenburg/Lienen/Ladbergen

Was die Pendlerbewegungen angeht, liegt Lengerich ziemlich genau im Landestrend. Von den 12 682 Beschäftigten in der Stadt kommen 7139 aus einer anderen Stadt oder Gemeinde. Die Zahl der Auspendler ist mit 6537 geringer.

Von Paul Meyer zu Brickweddeund

von den 12 682 Beschäftigten in Lengerich kommen 7139 aus einer anderen Stadt. Die Zahl der Auspendler ist mit 6537 geringer. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Im einen Ort wohnen, im anderen arbeiten – für über die Hälfte der neun Millionen Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen ist das Alltag. Nach Angaben des statistischen Landesamtes IT-NRW fahren 4,7 Millionen Menschen in eine andere Kommune, wenn sie ihrem Job nachgehen. Lengerich liegt mit seinen Zahlen ziemlich genau im Landestrend, und Tecklenburg sticht an einer Stelle stark hervor.

Die Auswertung, die sich auf das Jahr 2020 bezieht, besagt, dass von den 12 682 Beschäftigten in Lengerich 7139 aus einer anderen Stadt oder Gemeinde kommen. Das entspricht einem Anteil von 56,3 Prozent. Mit 6537 ist die Zahl der Auspendler nicht ganz so groß. Aber damit haben immer noch 54,1 Prozent der in Lengerich lebenden Erwerbstätigen ihren Arbeitsplatz in einer anderen Kommune. Dem stehen 5543 Personen gegenüber, die in Lengerich leben und arbeiten. Das bedeutet bei der Auspendelquote Platz 324 unter den 396 NRW-Kommunen und Platz 205 bei den Einpendlern.

In anderen Sphären, nämlich landesweit auf Rang 2, steht Tecklenburg bei den Einpendlern. Das heißt in absoluten Zahlen: 4359 Menschen kommen in die Stadt, um zu arbeiten. Lediglich 1154 Personen verbinden Wohnen und Job vor Ort miteinander. Die Einpendlerquote beträgt somit 79,1 Prozent. Hoch ist auch die Auspendlerquote mit 75,5 Prozent. 3547 Arbeitnehmer verlassen Tecklenburg regelmäßig, um zur Arbeit zu kommen. Damit reiht sich die Stadt auf Platz 60 in dieser Kategorie ein.

Mit Platz 44 noch weiter oben ordnet sich Lienen ein. 3507 Bürger der Gemeinde arbeiten außerhalb, dem stehen 1060 Beschäftigte gegenüber, die für den Job vor Ort bleiben. Das entspricht einem Auspendleranteil von 76,8 Prozent. Ziemlich weit hinten steht Lienen im Ranking bei den Einpendlern. 976 kommen zum Arbeiten aus anderen Orten; damit beträgt die Einpendelquote 47,9 Prozent.

Überdurchschnittlich hoch ist die Zahl der Arbeitnehmer von auswärts mit einem Anteil von 65,1 Prozent hingegen in Ladbergen. Das bedeutet Platz 63 NRW-weit. 2072 Beschäftigte sind es, die in der Gemeinde arbeiten und woanders wohnen Mit 70,7 Prozent ist aber auch der Anteil der Auspendler hoch (Platz 145). 2692 Ladberger haben ihren Arbeitsplatz andernorts. Dem stehen 1113 gegenüber die Wohnen und Arbeiten in der Kommune miteinander verbinden. .

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