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CVJM: Weihnachtspfad ein voller Erfolg

Mehr Besucher als eingeplant

Lengerich

Es darf wohl als gelungene Premiere bezeichnet werden, was der CVJM Lengerich zwischen Weihnachten und Neujahr organisiert hat. Der Weihnachtspfad kam beim Zielpublikum Familien bestens an. Da wurde sogar das Material an den Stationen knapp.

Im Bereich rund um Jones-Garten und Hortensienpark waren Stationen aufgebaut, an denen es unter anderem Bastelmaterial und Lichter gab. Foto: CVJM

Mehr als zufrieden zeigen sich die Verantwortlichen des CVJM Lengerich mit dem Ablauf des Weihnachtspfades, den der Verein in den Tagen um und nach Weihnachten organisiert hatte. Die Zahl der Gäste sei so groß gewesen, dass das Material an den verschiedenen Stationen sogar knapp geworden sei, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Aktion auf dem Gelände des Alva-Skulpturenparks, Jones-Gartens/Hortensienparks, die vorrangig für Familie gedacht war, begann am 23. Dezember und endete an Neujahr. Um die acht Stationen möglichst leicht finden zu können, gab es auf der Homepage des CVJM sowie an der ersten Station einen Lageplan.

An der ersten Station begann der Weihnachtspfad mit der Geschichte von „Rudolph, dem Rentier mit der roten Nase“ zum (Vor-)lesen. An der zweiten Station gab es ein dazu passendes Ausmalbild und an der dritten Station, am Aussichtsturm im Jones-Garten, ebenfalls für zu Hause ein Bastelpaket für ein Rentier, bestehend aus einer Filtertüte mit einer roten „Pompon-Nase“.

Auf dem dann in den Wald führenden Weg fanden die Kinder leuchtende Knick-lichter, mit denen sie, so hell wie Rudolph das Rentier mit seiner Nase, leuchten konnten. Mittels eines QR-Codes gab es das Lied „Rudolph, das kleine Rentier“ zum Anhören und mithilfe des Textes konnte, wer mochte, auch mitsingen. Natürlich durfte in der Weihnachtszeit auch ein Plätzchenrezept nicht fehlen. Das fanden die Weihnachtspfad-Besucher an der nächsten Station im Hortensiengarten.

An der vorletzten Station wurde bei einem Quiz das Wissen der Familien über die wirklich „magischen“ Eigenschaften der Rentiere getestet. Diese haben sich im Laufe der Zeit mit bestimmten körperlichen Eigenschaften auf das Leben im hohen Norden angepasst. So wussten die Kinder spätestens nach dem Quiz, dass alle Rentiere „magische Nasen“ haben. Sie können die eingeatmete Luft in der Nase um 70 bis 80 Grad Celsius erwärmen, damit sie entsprechend temperiert in der Lunge ankommt. Familien, die alle Fragen richtig beantworten konnten, hatten am Ende ein Lösungswort, das sie per E-Mail beim CVJM einsenden konnten. Unter allen richtigen Einsendungen werden noch Preise verlost und die Gewinner entsprechend benachrichtigt, kündigen die Organisatoren an.

Den Abschluss und somit die letzte Station auf dem Weihnachtsweg bildete die LWL-Kapelle. „Dort kam vielleicht mancher bei der Geschichte über das ,kleine Licht‘, das die Dunkelheit verdrängt, zum Nachdenken“, mutmaßen die CVJM-Aktiven. Zudem gab es für jede Familie ein kleines Licht, eine Kerze im Glas, zum Mitnehmen. In der extra für die Aktion jeden Tag geöffneten Kapelle bestand die Möglichkeit, per QR-Code das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ zu hören.

Überwältigt waren die Aktiven des CVJM von der großen Resonanz. Die Teilnehmenden seien im Übrigen nicht nur aus Lengerich gekommen, sondern auch aus dem gesamten Kreisgebiet. Täglich habe das Team, das für den Weihnachtspfad verantwortlich war, die Boxen an den Stationen überprüft und gegebenenfalls Material nachgefüllt. Obwohl die Stationen insgesamt jeweils für rund 100 Familien vorbereitet worden waren, hätten einige Gäste zum Ende hin teils vor leeren Boxen gestanden. „Das tat uns sehr leid, aber wir wurden von der großen Resonanz auf den Weihnachtspfad tatsächlich etwas überrollt“, heißt es vom CVJM.

Die Verantwortlichen heben zudem die gute Zusammenarbeit mit der „Offensive Lengerich“ hervor. „Insbesondere durch die Unterstützung von Egon Grimm war es möglich, die LWL-Kapelle über die gesamte Aktionsdauer jeden Tag zu öffnen und somit jeder Familie die Möglichkeit zu geben, hier einen kleinen besinnlichen Abschluss beim Entzünden einer Kerze zu finden.“

Da die Aktion so großen Anklang gefunden hat, gebe es bereits Überlegungen für eine ähnliche Aktion an den Ostertagen.

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