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Vereine organisieren dritten Hilfstransport

Mit 40 Tonnen gen Ukraine

Lengerich

Rund 40 Tonnen Hilfsgüter und drei Fahrzeuge sind jetzt mit einem dritten Hilfskonvoi der Lengericher Vereine „Aktion Würde und Gerechtigkeit“ und „Stützpfeiler.org“ in die Ukraine gebracht worden. Ziel war erneut die Region Lwiw.

Dieter Endjer (l.) und Klaus Berghofer aus Lengerich waren als Fahrer Teil des dritten Hilfskonvois, der die Region Lwiw als Ziel hatte. Foto: Aktion Würde und Gerechtigkeit

Einen dritten Konvoi haben die beiden Lengericher Vereine „Aktion Würde und Gerechtigkeit“ und „Stützpfeiler.org“ gen Ukraine auf den Weg gebracht. Ziel seien mehrere Krankenhäuser im Westen des Landes, teilen die Verantwortlichen mit.

Der Tross mit zehn Fahrzeugen wurde, wie die beiden Male zuvor, von Maik Menke aus Paderborn angeführt. Mit dabei waren laut Pressemitteilung ein voll ausgestatteter Rettungswagen, gesponsert von der Feuerwehr Recklinghausen, ein VW Touran, den der Verein „Aktion Würde und Gerechtigkeit e.V.“ mit Unterstützung von Windmöller & Hölscher zur Verfügung gestellt hat, und ein Ford Transit zur Beförderung von Lasten oder Patienten, der von „Stützpfeiler.org“ erworben wurde.

Da die Ladekapazitäten für die rund 40 Tonnen Hilfsgüter nicht ausreichten, mussten weitere sieben Fahrzeuge angemietet werden. Mit ihnen wurden Ultraschallgeräte, Infusionsständer, Gehhilfen, Inkubatoren, Medikamente, Butter und vieles mehr in die Ukraine gebracht.

Angesichts der Bedrohungslage im Westteil des Landes sei der angesteuerte Grenzübergang kurzfristig gesperrt worden, sodass der Konvoi eine neue Route nehmen musste. Dank guter Kontakte zur deutschen Botschaft in Warschau sei es gelungen, einen weiter nördlich gelegenen Kontrollpunkt zu passieren. Empfangen worden seien die Fahrerinnen und Fahrer – alle ehrenamtlich im Einsatz, darunter die Lengericher Dieter Endjer und Klaus berghofer – vom zuständigen Landrat Major Sergej Kasyan sowie den Direktoren der Krankenhäuser in der Region Lwiw, die das Material und die Fahrzeuge mit großer Freude entgegengenommen hätten.

Das zehnköpfige Team ist nach der 3100-Kilometer-Tour am Dienstag wieder in der Heimat angekommen. Die beiden Vereine kündigen an, einen weiteren Transport organisieren zu wollen. Die Verantwortlichen verweisen darauf, dass die Hilfe nur dank der Unterstützung zahlreicher Helfer und Spender möglich sei. Darunter seien neben W&H unter anderem weitere Firmen, die Unikliniken Bonn und Aachen.

Die Kontoverbindungen: „Aktion Würde und Gerechtigkeit“, IBAN DE84 4015 4476 0001 1578 17; „Stützpfeiler.org“, IBAN DE45 4036 1627 0052 0153 00.

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