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Grundsteuer-Reform

Neue Werte für alte Häuser: Immobilieneigentümer müssen Finanzbehörden Informationen liefern

Lengerich

2025 tritt die Reform der Grundsteuer in Kraft. Doch schon im Laufe dieses Jahres müssen Immobilieneigentümer den Finanzbehörden die dafür erforderlichen Daten nennen. Was das bedeutet, erklärt Steuerberaterin Iris Jochmaring.

Von Paul Meyer zu Brickwedde

Was ist ein Haus wert? Für die Berechnung der Grundsteuer gelten bei dieser Frage ab 2025 neue Regeln. Schon von Juli an müssen Eigentümer die dazu erforderlichen Angaben machen. Foto: Colourbox

Ein Lieblingsthema ist die Reform der Grundsteuer nicht unbedingt für Iris Jochmaring. Es dauert zwar noch fast drei Jahre, bis das Gesetzespaket in Kraft tritt – am 1. Januar 2025 wird das der Fall sein –, doch eine Menge Arbeit wird die Steuerberaterin damit schon in den kommenden Monaten haben. Bundesweit müssen circa 36 Millionen Immobilien neu bewertet werden. Das soll in diesem Jahr von Juli bis Oktober passieren. Iris Jochmaring, Geschäftsführerin der KBF Steuerberatungsgesellschaft Jochmaring + Glindmeyer aus Lengerich, glaubt, dass Otto Normalverbraucher mit seinem Einfamilienhaus dieser Aufgabe gewachsen ist, „wenn er gewillt und halbwegs gut sortiert ist“. Doch in einer Kanzlei wie ihrer sei das zwischen all den anderen Aufgaben – darunter das Abarbeiten aller Dinge rund um die staatlichen Corona-Hilfen –, die erledigt sein wollen, kaum zu schaffen.

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