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Schwimmbäder: BWG kündigt eingeschränkte Öffnungszeiten an

Personalmangel hat Folgen

Lengerich/Tecklenburg/Lienen

Nun erwischt es auch die BWG. Wie viele Schwimmbadbetreiber leidet sie unter knappen Personalressourcen. Und das führt jetzt zu Einschränkungen bei den Öffnungszeiten.

-mzb-

Tilo Frömmel muss bei der Organisation des Bäderbetriebs mit Personalengpässen zurechtkommen. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Die Bäder und Wasser GmbH (BWG) wird in der kommenden Woche die Eintrittszeiten in den Schwimmbädern vorübergehend runterfahren. Grund seien massive Personalengpässe, sagt Betriebsleiter Tilo Frömmel. In welchem Umfang es genau zu den Einschränkungen kommt und wann und wo, steht noch nicht fest. Darüber will die BWG kurzfristig informieren. Frömmel: „Klar ist aber, dass es am Montagfrüh keine Chance für einen Badbetrieb in Lengerich gibt.“ Auf der Kippe stehe an dem Tag auch Lienen, ob früh oder spät, sei noch zu klären.

Bereits kurz vor Beginn der Freibadsaison hatte der Betriebsleiter auf die angespannte Personalsituation hingewiesen. Seitdem sei es nicht gelungen, neue Mitarbeiter zu gewinnen, erklärt Frömmel. Nun gebe es zum einen einen sehr hohen Krankenstand – auch durch Corona –, zum anderen seien Mitarbeiter im Urlaub. Frömmel betont, dass es dafür in den Ferien natürlich Begrenzungen gebe, aber angesichts der arg ausgedünnten Belegschaft schlage das in diesem Jahr besonders zu Buche.

Der Verantwortliche der BWG hofft, dass sich die Lage ab etwa Mitte der Woche entspannt und bereits in der übernächsten Woche zum Normalbetrieb zurückgekehrt werden kann. Sicher sei das aber nicht.

Für die nächsten Tage meint Frömmel mit Blick aufs Wetter, dass mögliche Schließungen auch mit Blick auf Sonne und Regen erfolgen sollen. Das heißt, bei eher schlechtem Wetter, soll versucht werden, die morgendlichen Stammgäste zu bedienen, bei klassischem Badewetter hätte die Öffnung am Nachmittag Priorität. Zudem versichert Frömmel, dass die „schmerzlichen Einschnitte“ nach Möglichkeit auf die Standorte verteilt werden sollen.

Von Personalmangel betroffen sind inzwischen viele Schwimmbäder in Deutschland.

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