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Positiver Corona-Test in Helios-Klinik

Reiserückkehrer ist in Isolation

Lengerich

In der E-Mail an die WN-Redaktion wird vom dritten Corona-Ausbruch in der Helios-Klinik geschrieben. Nachfragen haben ergeben, dass ein Reiserückkehrer aus dem Team – eingereist mit zwei negativen PCR-Schnelltests – bei einem weiteren Test am ersten Arbeitstag ein positives Ergebnis hatte. Er wurde umgehend isoliert.

Michael Baar

Blick auf den Haupteingang der Helios-Klinik Lengerich. Foto: Michael Baar

Dritter Corona-Ausbruch in der Helios-Klinik. Das meldet ein Lengericher am Montagmorgen der Redaktion. Gefolgt von einem ganzen Bündel an Mutmaßungen, was denn an der Martin-Luther-Straße alles falsch gelaufen sein muss, wenn es zu solch einem Ereignis kommt.

Die Antwort ist einfach: kein Corona-Ausbruch. Das teilt nicht nur die Helios-Klinik auf Nachfrage der Westfälischen Nachrichten mit. Das bestätigt auch der Kreis Steinfurt nach Rückfrage im Gesundheitsamt.

Was sich als richtig herausstellt in der E-Mail an die Redaktion ist die Tatsache, dass ein Mitglied des ärztlichen Dienstes positiv auf Sars-Cov-2 getestet worden ist. Der Mitarbeitende ist als Reiserückkehrer „gemäß der aktuellen Corona-Einreiseverordnung (NRW) mit zwei negativen PCR-Schnelltests nach Deutschland eingereist“, schreibt die Klinik. Dementsprechend habe der Mitarbeitende seinen Dienst antreten können.

An seinem ersten Arbeitstag nach der Rückkehr ist er in der Helios-Klinik einem weiteren PCR-Test unterzogen worden. Dessen Ergebnis habe in der Nacht vorgelegen und sei positiv gewesen. „Der Mitarbeitende wurde sofort kontaktiert und befindet sich seither in Isolation“, heißt es in einer Pressemitteilung der Klinik.

Alle Kontaktpersonen waren mit medizinischem Mundnasenschutz beziehungsweise FFP2-Masken geschützt. Dieser Personenkreis sie umgehend informiert und getestet worden – mit ausnahmslos negativem Testergebnis. Die Kontaktliste sei ebenfalls dem Gesundheitsamt übermittelt worden. Eine weitere Testung aller Kontaktpersonen ist nach Darstellung der Klinik für den heutigen Dienstag geplant.

Seit dem Ausbruch im Februar tragen alle Mitarbeit mit Patientenkontakt eine FFP2-Maske. Ferner werden regelmäßige Tests der Mitarbeitenden durchgeführt. Nach Angaben der Klinik je nach Einsatzbereich ein oder zwei Mal in der Woche. Die Impfquote im Team liegt bei gut 75 Prozent.

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