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Ruhige Silvesternacht für Polizei und Feuerwehr

Zahlreiche Silvesterraketen, aber keine großen Menschenansammlungen

Lengerich

Überraschend viele Raketen erhellten trotz des Verkaufsverbot von Feuerwerk den Lengericher Himmel in der Silvesternacht. Polizei und Feuerwehr ziehen indes ein positives Fazit. Sie sprechen von von einem ruhigen Jahreswechsel.

-msm-

Viele Raketen erhellten den Lengericher Himmel. Foto: Detlef Dowidat

„Alles total im Rahmen.“ Dieses Fazit zieht die Kreispolizei Steinfurt nach einer für die Einsatzkräfte ruhigen Silvesternacht in der Region. „Aus unserer Sicht hat es weder große Menschenansammlungen und Partys noch anderweitige größere Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung gegeben“, teilte Björn Höving von der Leitstelle auf WN-Nachfrage am Sonntag mit. Und auch auf der Polizeiwache in Lengerich ist von „einer recht ruhigen Silvesternacht“ mit lediglich kleineren Vorkommnissen die Rede, „die sich aber auch an einem normalen Wochenende ereignen würden“.

Gleichwohl konnte man den Eindruck gewinnen, dass recht viele Silvesterraketen in den Lengericher Nachthimmel geschossen wurden, auch in der Stadt. Dabei war der Verkauf von Feuerwerkskörpern gesetzlich verboten worden, nicht aber das Böllern. Die Stadt Lengerich hatte lediglich einige öffentliche Areale wie die Fußgängerzone, den Bereich um Gempt-Halle und Krankenhaus, Schulhöfe sowie Park- und Spielplätze zu Tabu-Zonen erklärt.

Ob Raketen und Böller Feuerwehr und Rettungsdienst auf den Plan gerufen haben? David Diederichs von der Lengericher Feuerwehr schüttelt den Kopf. „Im Bereich Feuerwehr gab es nicht einen Einsatz“, rekapituliert er die Silvesternacht. Und auch für den Rettungsdienst sei es eine „normale Nacht“ gewesen. Insgesamt 20 Einsätze seien für Lengerich und die umliegenden Gemeinden vermerkt worden – „aber nichts, was mit Silvester in Zusammenhang steht“, wie der Lengericher im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten sagt.

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