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Mandir Tix stellt aus

„Sandstein braucht die Natur als Raum“

Lengerich

Zur ersten Werkschau auf seinem neuen Gelände in der Lengericher Bauerschaft Ringel hat der Künstler Mandir Tix eingeladen.

wn

Setzt für seine Skulpturen auf die Natur als Atelier: Mandir Tix (links), der am Wochenende zur ersten Ausstellung in seiner neuen Heimat Niederringel eingeladen hatte. Foto: Lennard Walker

Seit etwa eineinhalb Jahren lebt der Künstler Mandir Tix mit seiner Familie in Lengerich. Da ein Bildhauer aber auch immer auf der Suche nach Ausstellungsmöglichkeiten ist, schuf Tix sich diese in seiner neuen Heimat. So lud er am Wochenende zur ersten Werksschau auf dem Gelände seines neuen Ateliers in Ringel ein.

„Ich arbeite viel mit Sandstein und der braucht Naturraum“, erklärte der Künstler, weshalb das Atelier mit dem weitläufigen Außenbereich so gut für ihn und die Ausstellung geeignet sei. „In der Natur wirkt das alles anders als in einem geschlossenen Raum“, findet Mandir Tix außerdem.

Dem stimmten die Besucher zu. „Es ist ein toller Ausstellungsort. Stein und Holz passen gut hierhin“, befand Heyka Prinz aus Münster. Ein weiterer Vorteil für den Künstler sei, dass er in Ringel seine Ruhe habe und es niemanden störe, wenn er mit Maschinen arbeite. Schließlich gebe es keine direkten Nachbarn an seinem Atelier.

Die Inspiration für die Werke findet Mandir Tix durch aufmerksames Beobachten, oft auch auf Reisen. Natürlich sei aber immer eine große Portion Fantasie dabei und bei vielen architektonischen Dingen entscheide er nach Gefühl, wann etwas fertig sei. So ist es nicht verwunderlich, dass einige Skulpturen mit Gebäuden an reale Vorbilder erinnern. „Es hat etwas von griechischen Klöstern, die am Hang stehen“, so der Besucher Gregor Steinhoff.

Auch in vielen anderen Ausstellungsstücken ließe sich Verschiedenes hineininterpretieren. So zeigte eine Skulptur aus zwei Holz-Stelen entweder ein Tor oder aber Menschen, die sich unterhalten. Vielleicht sah wieder ein anderer Gast aber noch etwas Drittes darin. So war die Besichtigung des „LandKunstRaumes“ für jeden Besucher auch eine Reise in die eigene Fantasie.

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