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Sonnensegel für den Spielplatz am Lingebach

Schutz für die jüngsten Besucher

Lengerich

Es ist das erste Sonnensegel, das auf einem Spielplatz in der Stadt gespannt worden ist. Es soll die jüngsten Besucher, die im Kleinkinderbereich herumtollen, vor der Sonne schützen.

Michael Baar

Freuen sich über den Sonnenschutz für die Kleinen (von links): Peter Steinbeck, Elisabeth Braumann, Holger Lange und Wilhelm Möhrke. Foto: Michael Baar

„Ein toller Spielplatz.“ Dieser Aussage ist immer wieder zu hören, wenn die Rede auf das Gelände im Quartier L kommt. Der Spielplatz am Lingebach hat – nach Startschwierigkeiten – nicht nur die Herzen der Kinder erobert.

Ein kleines Manko, das verblieben war, ist jetzt ausgemerzt worden. Über dem Spielbereich für die jünger als drei Jahre alten Kinder spannt sich ein blaues Sonnensegel als Sonnenschutz. „Was jetzt noch fehlt, ist eine Beschattung für die Sitzbänke“, meint Holger Lange. „Da sollten Bäume genommen werden, vielleicht Schirmakazien“, spinnt Bürgermeister Wilhelm Möhrke den von seinem Fachdienstleiter ausgelegten Gedankenfaden weiter.

Dass der im vergangenen Jahr schmerzlich vermisste Sonnenschutz für die Kleinen jetzt da ist, geht auf einen entsprechenden Antrag des Jugendbeirats und des Seniorenbeirats zurück, erläutert der Verwaltungsleiter. Die entsprechenden finanziellen Mittel hat das Familienunternehmen Windmöller & Hölscher beigesteuert. 2000 Euro sind an den Jugendbeirat geflossen. Ein Betrag, den die Firma schon seit etlichen Jahren jeweils anstelle von Weihnachtspräsenten für Kunden für soziale Zwecke in der Stadt einsetzt, erläutert Vorstandsvorsitzender Peter Steinbeck.

Dass das Segel an der richtigen Stelle sitzt, zeigt sich wenige Augenblicke später, als die Sonne die Wolken durchbricht. Als sie wieder verschwindet, „bleibt der Himmel blau“, lacht Holger Lange. In Sachen Sonnensegel auf Spielplätzen feiert die Stadt Premiere am Lingebach. Was aber nicht heißt, dass jetzt alle Spielplätze mit einem Sonnenschutz ausgerüstet werden. „Bei vielen Plätzen gibt es hohe Bäume als Schattenspender“, erläutert der Fachdienstleiter.

Gebaut hat den Spielplatz im Quartier L der Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Für die Pflege und Unterhaltung ist die Stadt zuständig. Und auch für die Einhaltung der Maskenpflicht. Für Erwachsene sollte das Tragen eines Mund-Nasenschutzes eine Selbstverständlichkeit sein, meint Wilhelm Möhrke. Bei Kindern, das versichert er, werde das nicht so restriktiv gehandhabt. Ein Laissez-faire werde aber auch nicht geduldet.

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