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Ermittlungen

SEK-Einheiten durchsuchen Wohnungen

Lengerich

Beteiligung an Raubstraftaten sowie Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz haben am Mittwoch zu einem SEK-Einsatz in Lengerich geführt.

Michael Baar

Ein Sonder-Einsatzkomando SEK Foto: dpa

Unangemeldeten Besuch haben am frühen Mittwochmorgen drei junge Lengericher erhalten. Wie die Kreispolizeibehörde am Donnerstag auf Nachfrage der Westfälischen Nachrichten bestätigte, wurden von Mitgliedern des SEK (Spezialeinsatzkommando) zwei Wohnungen – eine an der Bahnhofstraße, eine an der Lienener Straße – durchsucht. Ohne SEK-Unterstützung wurde eine dritte Wohnung in der Stadt durchsucht.

Dem Einsatz, der um 6 Uhr begann, seien „längere Ermittlungen“ vorausgegangen, erläuterte Heike Piepel. Ins Visier der Ermittler waren dabei drei Männer (21, 23 und 24 Jahre alt) geraten. Auslöser für die zeitgleichen Einsätze seien Verdacht auf Verstöße gegen das Betäubungsmittel- (BtM) und Waffengesetz gewesen sowie die mögliche Beteiligung an mehreren Raubstraftaten, so die Pressesprecherin der Kreispolizeibehörde Steinfurt.

Die Raubstraftaten sollen in einem Radius, der über den Kreis Steinfurt hinaus geht, begangen worden sein. Für den 23-Jährigen endete die Aktion mit einer Festnahme. Gegen ihn lag bereits ein Haftbefehl vor, der vollstreckt wurde.

Der Einsatz des SEK sei obligatorisch, wenn es um Verstöße gegen das Waffengesetz gehe, fügte Piepel hinzu. Ob für die drei Männer belastendes Material in den Wohnungen gefunden und sichergestellt worden ist, „bliebt Gegenstand der weiter andauernden Ermittlungen“. Jetzt müssten die Ergebnisse der Durchsuchungen ausgewertet werden. Wann und mit welchem Resultat die abgeschlossen sein werden, „ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht abzusehen“.

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