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Wegfall der Gasumlage: Stadtwerke informieren

Sparen bleibt das Gebot der Stunde

Lengerich

Informationen der Stadtwerke:

Die Bundesregierung hat vor Kurzem das Ende der sogenannten Gasumlage verkündet. Damit kommen nach Angaben der Stadtwerke Lengerich (SWL) zum 1. November lediglich die gesetzliche Gasspeicherumlage in Höhe von 0,06 Cent pro Kilowattstunde sowie die sogenannte SLP-Bilanzierungsumlage, die mit 0,61 Cent pro Kilowattstunde zu Buche schlägt, zum Tragen. Sie werden somit nach Angaben des Energieversorgers ab dem kommenden Monat berechnet.

Unterm Strich reduziere sich durch den Wegfall der Gasumlage die monatliche Mehrbelastung für einen Durchschnittshaushalt mit 18 000 Kilowattstunden Jahresverbrauch im SWL-Versorgungsgebiet auf dann circa zehn Euro pro Monat. Andernfalls wären es rund 50 Euro gewesen.

„Für unsere Kunden ist der Wegfall der Gasumlage eine gute Nachricht“, sagt Ingo Leufke, Geschäftsbereichsleiter Markt bei den SWL. „Die einzige Gaspreisanpassung der SWL in 2022 beruht damit weiterhin auf der Weitergabe der neuen beziehungsweise gestiegenen gesetzlichen Umlagen, die nunmehr deutlich geringer ausfallen, als bisher angenommen.“

Die Umsetzung der ebenfalls durch die Bundesregierung angekündigten Gas- und Strompreisbremse ist derzeit noch unklar. Klarheit herrsche – die Zustimmung des Bundesrates am Freitag vorausgesetzt – mittlerweile aber im Hinblick auf die Senkung der Umsatzsteuer bei Gasrechnungen. Diese soll bis März 2024 gelten. Die SWL werde die Senkung des Umsatzsteuersatzes von 19 auf sieben Prozent entsprechend bei der Jahresverbrauchsabrechnung 2022 berücksichtigen.

Die SWL appellieren trotz dieser Entwicklung an die Kunden: „Sparen Sie Energie, wo Sie es können.“

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