1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Lengerich
  6. >
  7. Stabile Basis für die nächsten Jahre

  8. >

Entwicklung der Schülerzahlen in Lengerich

Stabile Basis für die nächsten Jahre

Lengerich

Der Schulentwicklungsplan prognostiziert für die nächsten Jahre stabile Schülerzahlen in Lengerich. Das Hannah-Arendt-Gymnasium kann auf vier Klassen je Jahrgangsstufe in der Sekundarstufe I setzen, die Gesamtschule Lengerich/Tecklenburg auf eine Sechszügigkeit.

Michael Baar

Im Schulentwicklungsplan werden diese Schülerzahlen für Lengerich prognostiziert. Foto: dpa / Grafik: Jürgen Christ

Eine gesicherte Vierzügigkeit für das Hannah-Arendt-Gymnasium (HAG), eine ebenso solide Sechszügigkeit für die Gesamtschule mit vier Klassen in Lengerich und zwei in Tecklenburg: Das sind zwei Erkenntnisse im Schulentwicklungsplan 2021 bis 2026 für die Stadt. Der Schulausschuss wird sich am Dienstag mit dem Zahlenwerk beschäftigen.

Für das HAG regt das Büro Dr. Garbe, Lexis und von Berlepsch an, die Vierzügigkeit der Sekundarstufe I per Beschluss festzulegen. Damit könnten dann Lehrerversorgung und Stellenplan entsprechend geplant werden, so die Schulexperten. Dieser Schritt ist vom HAG bereits gegangen worden. Eltern-, Kollegium- und Schüler-Vertreter haben sich im sogenannten Eilausschuss einstimmig für die Festlegung der Vierzügigkeit ausgesprochen.

Eilausschuss am HAG einstimmig für Festlegung auf Vierzügigkeit

Für die Gesamtschule rät das Büro, mit dem Schülerzahlen-Monitoring fortzufahren. Das heißt, die jährlichen Einschulungszahlen an den Grundschulen werden bei der Prognose für die weiterführende Schule berücksichtigt. Ab dem Schuljahr 2026 könnte mit Blick auf die prognostizierten Zahlen die Bildung einer Überhangklasse für die Gesamtschule erforderlich werden.

Keine Rolle mehr bei der Schulentwicklungsplanung spielen die Friedrich-von-Bodelschwingh- und die Dietrich-Bonhoeffer-Realschule. Dort werden nach den Sommerferien die letzten Abschlussklassen den Unterricht besuchen. Die Bodelschwingh-Schüler dann auch im Schulzentrum an der Bahnhofstraße. Beide Realschulen laufen aus.

Bei den Grundschulen sehen die Planer eine weitgehend stabile Größe der Gruppe der Schulneulinge. Dazu gehört auch die momentan leicht zunehmende Zahl der Erstklässler. Für die Grundschulen Hohne, Intrup und Stadtfeldmark wird durchweg mit der Bildung von jeweils zwei Eingangsklassen gerechnet. An der Grundschule Stadt sollen es der Prognose zufolge bis einschließlich 2025 drei Eingangsklassen sein. Danach wird mit zwei ersten Klassen kalkuliert.

Offener Ganztag ist für Grundschulen große Herausforderung

Aus Sicht der Planer stellen die Schülerzahlen ohnehin nicht die Herausforderung für die Stadt dar. Die liege vielmehr im wachsenden Raumbedarf für den Offenen Ganztag. Das sei unabhängig von dem kommenden Rechtsanspruch auf diese Betreuungsform.

In den vergangenen Jahren haben in der Regel etwa drei Viertel der Fünftklässler des Hannah-Arendt-Gymnasiums zuvor eine der vier Grundschulen in der Stadt besucht. Eine Besonderheit bildete nur das Jahr 2018. Damals kam jeder dritte Neu-Gymnasiast von einer Grundschule außerhalb Lengerichs.

Startseite