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Ausbruch in Werksarbeiterunterkünften

Starker Anstieg der Corona-Zahlen in Lengerich

Lengerich/Lienen/Tecklenburg

In Unterkünften für rumänische Werksarbeiter hat es einen Corona-Ausbruch gegeben. Betroffen sind Lengerich sowie die Nachbarkommunen Lienen und Tecklenburg.

-mzb-

Zahlreiche positive Corona-Befunde hat es in Lengerich gegeben. Foto: www.imago-images.de

Die Zahl der akuten Corona-Fälle ist in Lengerich sprunghaft gestiegen. Grund ist ein Ausbruch in mehreren Unterkünften, in denen rumänische Werksarbeiter leben. Betroffen seien auch Tecklenburg und, wohl in geringerem Maße, Lienen, so Martin Pogrifke, Fachdienstleiter Sicherheit und Ordnung in Lengerich. Der Kreis meldet 105 Infizierte (Stand Montag 18.30 Uhr) in Lengerich. Am Tag zuvor waren es lediglich 72. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach Angaben der Stadt nun bei 324,5 (Stand Dienstag 14 Uhr).

Pogrifke sagte am Dienstag gegenüber den WN weiter, dass momentan noch geklärt werden müsse, welche Personen wo untergebracht seien. Alle Bewohner der betroffenen Häuser seien in Quarantäne, der Betreiber der Unterkünfte habe zugesagt, sich um die Versorgung der Menschen zu kümmern und auch die Einhaltung der Quarantäne zu überwachen. Die Stadt werde das nachhalten, kündigte der Fachdienstleiter an.

Seinen Angaben zufolge hat es auch Impfdurchbrüche gegeben, es sind sich also auch Personen infiziert, die bereits geimpft wurden.

Zu dem Ausbruch sei es wohl in einem Schlachthof im südlichen Landkreis Osnabrück gekommen.

Der Zuwachs von 33 Fällen von einem auf den anderen Tag ist der mit Abstand stärkste, den es in Lengerich seit Beginn der Pandemie gegeben hat. Und da die Statistik auch noch zwei gesundete Personen ausweist, liegt die Zahl der nachweislich neuinfizierten Personen sogar bei 35. Fachdienstleiter Pogrifke betonte am Dienstag allerdings, dass es aufgrund der noch zu klärenden Details keine exakte Übereinstimmung zwischen den Zahlen des Kreises oder Stadt gebe.

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