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Pop-up-Planetarium in der Gempthalle

Sterne auf Reisen

Lengerich

Passend zur Vorweihnachtszeit können Kinder, Jugendliche und Erwachsene vom Nikolaustag an den Sternen ganz nah sein, und zwar in einem Pop-up-Planetarium des LWL in der Gempthalle.

-jb-

In der Gempthalle kommen Sternengucker in der kommenden Woche auf ihre Kosten, wenn ein Pop-up-Planetarium aufgebaut wird. Foto: LWL/Steinweg; SPB/F.-M. Arndt

Weil das zum LWL-Museum für Naturkunde gehörende Planetarium derzeit umfangreich saniert wird, schickt das Museum seit Juni kurzerhand die Sterne auf Reisen. Vom 6. bis 9. Dezember machen sie in Lengerich Station. In einem Pop-up-Planetarium, das in der Gempthalle errichtet wird. Es sei gar nicht so einfach gewesen, einen Termin zu ergattern, berichtet Thomas Brümmer, Leiter des Lengericher Jugendzentrums, der sich um das „Gastspiel der Sterne“ in Lengerich gekümmert hat.

Das Angebot des LWL sei auf große Resonanz gestoßen und wird auch in Lengerich schon fleißig gebucht. So sind die 14-Uhr-Termine am Montag, Dienstag und Mittwoch kommender Woche bereits ausgebucht. Gezeigt werden dann für Kinder ab fünf Jahren „Polaris“ und „Lucia“, kindgerechte Filme, die normalerweise im Planetarium in Münster zu sehen sind und etwa 30 Minuten dauern. Am Montag-, Dienstag-, Mittwoch- und Donnerstagvormittag haben Schülerinnen und Schüler des Hannah-Arendt-Gymnasiums, der Gesamtschule und der Extraklasse Gelegenheit, die „Faszination Weltall“ zu erleben, sich über Planeten zu informieren oder zu einer „Zeitreise“ aufzubrechen. Jeweils von 15 bis 16 und von 16 bis 17 Uhr ist das Pop-up-Planetarium für alle anderen interessierten „Sternengucker“ geöffnet, die sich, je nach Interesse, in etwa 45 Minuten langen Filmen über die Milchstraße, Kometen und ferne Galaxien informieren können. Weil Kreisjugendamt, Stadtsparkasse und Stadt Lengerich den Löwenanteil der Kosten übernehmen, sind die Eintrittskarten in der Tourist-Information zum Preis von drei Euro erhältlich.

Im Planetarium gilt die 2G-Regel. Erwachsene sollten neben dem Impfausweis den Personalausweis bereithalten. Bei Kindern bis 15 Jahre gehen die Veranstalter davon aus, dass diese in den Schulen regelmäßig getestet werden. Sollte jemand sein Kind alleine ins Pop-up-Planetarium schicken wollen, ist auch das kein Problem. Die Betreuung durch Mitarbeiter des Jugendzentrums werde in jedem Fall gewährleistet sein, versichert Thomas Brümmer. Das Pop-up-Planetarium fasse eigentlich etwa 30 Personen. Aus Sicherheitsgründen werden aber pro Filmvorführung nur 15 Personen eingelassen. Außerdem herrscht Maskenpflicht. „Das ist safe“, findet Brümmer.

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